Baumpatenschaften

Ennepetal: Die ersten 100 Klimabäume sind übergeben

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Die ersten Klimabäume sind verteilt. Ein Exemplar geht an Ina Höller-Manz und Oliver Man.

Die ersten Klimabäume sind verteilt. Ein Exemplar geht an Ina Höller-Manz und Oliver Man.

Foto: Stadt / Privat

Ennepetal.  Das Engagement ist riesengroß, die Aktion ein Riesen-Erfolg. Die ersten 100 Klimabäume sind in Ennepetal übergeben.

Unter dem Motto „Du hast das Grundstück, wir haben den Baum!“ hat der Regionalverband Ruhr (RVR) in Kooperation mit der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ und der Emschergenossenschaft ein starkes Projekt mit und für die Region auf den Weg gebracht. Die ersten 100 Klimabäume wurden am letzten Samstag an die Baumpatinnen und -paten übergeben. Das Engagement und Interesse der Bürgerinnen und Bürger hat die Erwartungen übertroffen. Alle 100 Klimabäume haben innerhalb von fünf Tagen Baumpaten gefunden.

Schutz von Klima und Natur wichtig

Vor Tagen wurden im Rahmen des Projekts Klimabäume die ersten 100 Bäume an die Interessenten verteilt. Ina Höller-Manz ist eine von ihnen. Warum sie mitgemacht hat, erklärt sie so: „Wir freuen uns sehr, an einem solchen Projekt teilzunehmen. Der Schutz von Klima und Natur ist uns sehr wichtig und wir haben einen idealen Standort für den Baum in unserem Garten.“

Doch nicht nur in Ennepetal, sondern auch in Bönen, Bergkamen, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Gevelsberg, Gladbeck, Hattingen, Herne, Herten, Neukirchen-Vluyn, Selm, Sprockhövel, Voerde (Niederrhein), Witten und Xanten holten die Baumpatinnen und -paten ihre Patenbäume nach Hause. Natürlich coronakonform! Wie die Aktion in Gevelsberg anlief, lesen Sie hier

Die Teilnehmenden hatten sich über die Website klimabaeume.ruhr um eine Baumpatenschaft für einen Klimabaum beworben und erhielten an diesem Wochenende einen jungen Apfel-, Birnen-, Kirsch- oder Pflaumenbaum zum Einpflanzen für ihren Garten.

In den Gärten der Baumpatinnen und -paten werden sie nicht nur Schatten spenden und aromatische Früchte liefern, sondern auch dazu beitragen das Klima zu verbessern. Denn Bäume mindern Schadstoffe, binden CO2 und in Hitzesommern helfen sie, Temperaturen zu senken und Luftfeuchte zu erhöhen. Neben den Grünflächen sind sie damit wichtiger Bestandteil der Grünen Infrastruktur einer Stadt.

Bürgermeisterin Imke Heymann begrüßt das Projekt: „Wir meinen es ernst mit dem Klimaschutz in unserer Stadt und solche Projekte unterstützen unsere Pläne eindrucksvoll“.„Ein guter Start“, meint auch Nina Frense, Bereichsleiterin Umwelt und Grüne Infrastruktur des Regionalverband Ruhr. „Wir sind überwältigt von den vielen Bewerbungen, die uns erreicht haben. Gerade in den aktuell schwierigen Zeiten ist das Bewusstsein für die Natur vor der Haustür, Artenvielfalt und den Klimaschutz ganz stark in den Vordergrund gerückt. Wir freuen uns schon jetzt darauf, wenn die Aktion Klimabäume im Herbst in die nächste Runde geht.“

Die Klimabäume-Aktion mit der Ausgabe mehrerer tausend Klimabäume an neue Baumpaten findet im Oktober statt. Die Bewerbung für eine Baumpatenschaft ist ab September möglich. Mehr dazu online unter www.klimabaeume.ruhr.

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