Grünen-Antrag

Ennepetal: Mehr Geld für Photovoltaik auf Dächern der Stadt

Mitarbeiter montieren Photovoltaikmodule. Geht es nach Bündnis 90/Die Grünen sollen weitere Dächer der Stadt Ennepetal damit ausgestattet werden.

Mitarbeiter montieren Photovoltaikmodule. Geht es nach Bündnis 90/Die Grünen sollen weitere Dächer der Stadt Ennepetal damit ausgestattet werden.

Foto: Marijan Murat / picture alliance/dpa

Ennepetal.  Die Grünen in Ennepetal wollen die Photovoltaik auf städtischen Dächern mehr und schneller ausbauen. Es gibt konkrete Vorstellungen.

Die Stadt Ennepetal soll noch mehr in den Bau von Photovoltaik-Anlagen auf ihren Gebäuden investieren. Dafür machen sich Bündnis 90/Die Grünen stark.

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Die Fraktion der Partei hat einen entsprechenden Antrag an Bürgermeisterin Imke Heymann auf den Weg gebracht, in dem die Grünen fordern, die Haushaltsmittel für den Bau von Photovoltaik-Anlagen um weitere 150.000 Euro, auf insgesamt 300.000 Euro, zu erhöhen. „Diese Maßnahmen sollen vorrangig planerisch und faktisch realisiert werden“, so die Fraktion.

Ziel ist es, noch in diesem Jahr weitere PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden – wie von der Verwaltung bereits geplant – insbesondere aber neu auf dem sonnenexponierten Dach des Reichenbach-Gymnasiums zu errichten.

Dazu teilte die Fraktion als Begründung mit: Man begrüße die Realisierung der ersten größeren Photovoltaik-Anlage auf dem Rathausneubau. Die vorliegenden Gutachten von der AVU zur Nutzung des Solarstroms an städtischen Schulen aus den Vorjahren würden neben dem Klimaschutz auch die hohe Wirtschaftlichkeit und Rentabilität der solaren Stromerzeugung aufzeigen.

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„Nicht zuletzt berufen wir uns dabei auf das Anschreiben des ehemaligen Regierungspräsidenten der Bezirksregierung Arnsberg, Hans-Josef Vogel, der am 10. März 2022 mitteilte: ,Der Ausbau Erneuerbarer Energien liegt im überragenden öffentlichen Interesse und dient - das ist durch den Angriffskrieg auf die Ukraine allen deutlich geworden - der öffentlichen Sicherheit. Zudem besitzen alle Vorhaben der Energieeinsparung höchste Priorität“.”

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