Rassismus

Ennepetal: Sotirios Kostas nimmt Entschuldigung nicht an

Sotirios Kostas nimmt die Entschuldigung von Tom Hoppe zu dessen rassistischem Facebook-Post nicht an.

Sotirios Kostas nimmt die Entschuldigung von Tom Hoppe zu dessen rassistischem Facebook-Post nicht an.

Foto: Stefan Scherer / Stefan Scherer / WP

Ennepetal.  Nach schmutzigem Spiel im Ennepetaer Wahlkampf: Sotirios Kostas nimmt die Entschuldigung von Tom Hoppe nicht an.

Entgegen der Informationen, dass Radio-Moderator Tom Hoppe nach seinem herabwürdigenden Facebook-Post diese Entschuldigung auch in schriftlicher Form an den betroffenen Bürgermeisterkandidaten Sotirios Kostas geschickt habe, sagt dieser: „Bei mir ist nichts im Briefkasten gewesen.“ Dies sei ihm allerdings auch nicht so wichtig. Denn die Entschuldigung werde er, nachdem er sie in dieser Zeitung gelesen habe, ohnehin nicht annehmen.

„Diese erzwungene Entschuldigung nehme ich nicht an, da Herr Hoppe mich auch in dieser weiterhin denunziert.

Woher will Herr Hoppe wissen, warum ich nicht die Qualifikation für ein Bürgermeisteramt habe?

Sogar viele andere Politiker auf der gesamten Welt stammen aus einem Arbeitermilieu.

Bestes Beispiel ist Willy Brandt, der vom Widerstandskämpfer zu einem der größten Bürgermeister von Berlin wurde und anschließend sogar Bundeskanzler wurde. Das soll nur ein Beispiel sein, dass jeder Mensch die erforderlichen Qualifikationen haben kann“, sagt Sotirios Kostas und betont, dass das Thema damit für ihn beendet sei.

Der bekannte Radio-Moderator Tom Hoppe hatte sich in seiner Rolle als Unterstützer von Bürgermeisterin Imke Heymann herabwürdigend bis rassistisch zu dem Kandidaten geäußert (wir berichteten).

Leserkommentare (3) Kommentar schreiben