Kochbuch vorgestellt

Ennepetal: Vera Int-Veen macht Mittag bei Max Böhm

Vera Int-Veen und Max Böhm mit dessen Mutter Christiane Altfeld-Böhm (Zweite von links) und Imke Heymann (links).

Vera Int-Veen und Max Böhm mit dessen Mutter Christiane Altfeld-Böhm (Zweite von links) und Imke Heymann (links).

Foto: Matthias Blau / WP

Ennepetal.  TV-Moderatorin Vera Int-Veen stellte ihr neues Kochbuch nicht in Berlin oder Köln, sondern in Ennepetal vor: in der Kaffeerösterei von Max Böhm.

Prominenten Besuch konnte Maximilian Böhm in seiner Kaffeerösterei „Maxbean“ in Oelkinghausen begrüßen: Fernsehmoderatorin Vera Int-Veen stellte dort ihr neues Kochbuch vor. Etwa 100 Hobbyköche und Kaffeeenthusiasten waren zu der Veranstaltung am Samstag gekommen. Drei Stunden lang gab die Fernsehmoderatorin Autogramme und stand für Fotos sowie Gespräche geduldig zur Verfügung. Dass sie überhaupt den Weg nach Ennepetal gefunden hatte, ist Max Böhms Mutter zu verdanken.

Ennepetal lieber als Berlin

Vera Int-Veen, unter anderem bekannt aus der täglichen Talkshow „Vera am Mittag“ (SAT1), macht jetzt Mittag. Zumindest heißt so ihr neues Kochbuch, das sie eine Woche vor dem offiziellen Verkaufsstart in Ennepetal vorstellte. Die Wahl-Berlinerin hätte viele Möglichkeiten gehabt die Buchpräsentation samt Autogrammstunde in der Hauptstadt oder einer anderen Großstadt zu veranstalten, doch die Wahl fiel absichtlich auf die Klutertstadt. „Wir wollten einen gemütlichen Rahmen schaffen, so dass man Zeit hat, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und sich Gesichter einzuprägen“, erklärte Vera Int-Veen – und weiter: „Dafür ist die schöne Rösterei von Max perfekt.“ Doch woher kennt die Moderatorin den Ennepetaler Kaffeeröster überhaupt?

Alles fing an mit den Worten „Meine Mama sagt, Du suchst mich“: So schrieb Max Böhm die Moderatorin an. Seine Mutter Christiane Altfeld-Böhm folgt Vera seit langem auf Instagram und hatte mitbekommen, dass die Fernsehfrau auf der Suche nach kleinen Unternehmen war, hinter denen tolle Produkte, aber vor allem auch tolle Menschen stehen. Mit Max Böhm hatte sie auf einen Schlag beides gefunden. „Ich habe seine Nachricht in einer Drehpause gelesen und konnte mich vor Lachen nicht halten“, erzählte Vera Int-Veen. Sie meldete sich zurück und merkte schnell, dass die Chemie stimmt. Zwei Wochen später war sie zu Besuch in seiner Rösterei in Ennepetal. „Schon beim ersten Treffen war es, als wenn wir uns seit 400 Jahren kennen“, schwärmte Vera – die gleichermaßen von Max Böhm und seinem Kaffee begeistert ist. Das kann der junge Unternehmer so bestätigen: „Ich war neugierig auf den Menschen, den ich seit Jahren aus dem Fernsehen kannte. Dann lernst du sie und Obi (Christiane Int-Veen, Veras Ehefrau; Anm. d. Red.) total offen und freundlich kennen und hast gleich einen guten Draht zu beiden.“

Der gute Draht führte letztendlich dazu, dass Vera Int-Veen spontan und dennoch ganz unkompliziert ihr Kochbuch bei Max Böhm vorstellte. Etwas über 100 Vera-Fans und Kaffee-Interessierte kamen am Samstag zu Besuch. „Vera ist eine Hammer-Frau und macht das hier ganz toll. Und von dem leckeren Kaffee werden wir uns auch ein paar Bohnen mitnehmen“, lobte Conny Seiffert, die extra aus Dortmund mit ihrem Ehemann angereist war, die Aktion. Neben Dortmund kamen die Leute aus Lippstadt, Münster und sogar Frankfurt extra für Vera nach Ennepetal. Und die Anreise hat sich für alle gelohnt, denn Vera und Max standen allen Interessierten mit Engelsgeduld zu allen Fragen rund um Kaffee und das Buch Rede und Antwort.

Weniger weit anreisen musste Bürgermeisterin Imke Heymann, die sich eine kurze Kaffeepause im Wahlkampf gönnte. „Alle halten sich an die Corona-Regeln und es ist trotzdem gemütlich hier“, war sie voll des Lobes. Und die Bürgermeisterin holte sich auch noch ein Buch, denn sie musste gestehen, am Herd nicht so viel im Griff zu haben, wie im Rathaus. Das werde sich jetzt allerdings ändern, versprach Vera Int-Veen: „Mit meinem Buch kann auch die Bürgermeisterin kochen.“ Und noch ein Versprechen gab sie gleich mit – es wird nicht ihr letzter Besuch in Ennepetal gewesen sein. „Ich entwickle gerade für Vera eine eigene „Maxbean“-Kaffeelinie“, erzählte Böhm. Wie diese heißen oder schmecken wird, ließ er sich jedoch noch nicht entlocken. „Wenn ihr mehr wissen wollt, dürft ihr wie Vera einfach wieder kommen“, verabschiedete sich Max Böhm grinsend.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben