Kirmesverein wartet ab

Entscheidung zur Gevelsberger Kirmes fällt nach 19. April

Ab dem 26. Juni soll es in Gevelsberg eigentlich wieder rund gehen. Ob die Kirmes stattfinden kann, ist offen. Der Kirmesverein will zunächst das Ende der aktuellen Regelung für Veranstaltungen am 19. April abwarten.

Ab dem 26. Juni soll es in Gevelsberg eigentlich wieder rund gehen. Ob die Kirmes stattfinden kann, ist offen. Der Kirmesverein will zunächst das Ende der aktuellen Regelung für Veranstaltungen am 19. April abwarten.

Foto: Carmen Claudia Thomaschewski / WP

Gevelsberg.  Nicht vor dem Ende der Osterferien will der Gevelsberger Kirmesverein sich damit befassen, ob die Kirmes im Juni stattfinden kann.

Wie viele andere Vereine sagt auch der Gevelsberger Kirmesverein seine nächste Veranstaltung ab. In diesem Fall geht es dabei um die Monatsversammlung am 27. März. Die Gründe dafür sind hinlänglich bekannt. Im Zuge der Absage verrät Carsten Neef, Geschäftsführer des Vereins, auch, wie es aktuell um das Kirmesgeschehen Mitte des Jahres steht.

Kirmes und Corona

„Die aktuellen Regelungen gelten zunächst bis zum 19. April und nach Rücksprache mit dem Bürgermeister werden wir bezüglich Kirmes, Kirmesabend und Kirmeszug vorher keine Entscheidung treffen“, sagt Neef. „Wir bitten alle, sich an die Vorgaben der Landesregierung zu halten und vor allem, Ruhe zu bewahren. Wir werden auf jeden Fall bei Änderungen sofort informieren.“ Das betont auch Markus Loetz, Vorsitzender des Kirmesvereins: „Wichtig ist jetzt, dass sich alle an die Regeln halten und ruhig und besonnen agieren.“

Bürgermeister Claus Jacobi hatte schon nach der Absage des „Gevelsberger Frühlings“ vor Spekulationen in Sachen Kirmes gewarnt. „Mit Blick auf die Kirmes bedeutet das noch nichts“, sagte er. „Jegliche Spekulationen sollten im Moment unterbleiben.“ Bis dahin seien es noch gut drei Monate hin und niemand könne vorhersagen, wie die Situation rund um das Coronavirus verlaufe.

Kirmesplakette

Im Zuge seiner vergangenen Monatsversammlung Ende Februar im Vereinsheim des FSV Gevelsberg hatte der Kirmesverein sich noch auf die Gestaltung der diesjährigen Kirmesplakette geeinigt. Passend zum Motto „Kiärmisklima – dat es prima“ sieht die neue Plakette wie ein Thermometer aus. 17 Entwürfe, davon sieben aus den Reihen der Kirmesgruppen, waren beim Vorstand eingegangen. Nach bewährter Methode wurden alle Vorschläge auf Papier ausgedruckt und an die Wand gehangen. Jeder Anwesende hatte einen Klebepunkt erhalten, um diesen auf das Blatt mit seinem Favoriten zu kleben. Das Thermometer machte am Ende das Rennen vor einem zopftragenden Kind. Bezüglich der Farbgebung erhielt die Kombination weiße Plakette mit roter Schrift hinterher die meisten Stimmen.

Neues Werbekonzept

Markus Loetz stellte im Zuge der Versammlung auch ein neues Werbekonzept vor. „Auf die Idee bin ich im Stau auf der A 40 gekommen“, erklärt er. Auf den Kennzeichenhaltern der anderen Fahrzeuge habe er dabei die Werbung verschiedener Autohäuser gesehen und sich die Frage gestellt: Warum nicht den Schriftzug mit der schrägsten Kirmes Europas darauf drucken? Klar gebe es auch die Kirmes-Aufkleber. Die wollten viele aber nicht auf ihre Autos kleben. Der Kennzeichenhalter sei da eine gute Alternative und könne gleichzeitig mit der Kirmes-Fahne am Auto angebracht werden, so Loetz.

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