Bahnhof Loh

Erster Spatenstich in Schwelm voraussichtlich im Herbst

Fast ein neues Wohngebiet wird in den nächsten Monaten und Jahren dort entstehen, wo einst die Schienen der Rheinischen Eisenbahngesellschaft lagen. Die rechtlichen Voraussetzungen dazu hat die Stadt Schwelm mit der Erstellung des Bebauungsplans Bahnhof Lohgeschaffen.

Foto: privat

Fast ein neues Wohngebiet wird in den nächsten Monaten und Jahren dort entstehen, wo einst die Schienen der Rheinischen Eisenbahngesellschaft lagen. Die rechtlichen Voraussetzungen dazu hat die Stadt Schwelm mit der Erstellung des Bebauungsplans Bahnhof Lohgeschaffen. Foto: privat

Schwelm.   Investor für Bahnhof Loh beginnt mit dem Abriss der Bahnbrücke Linderhauser Straße. Der Platz wird zum Bau einer Erschließungsstraße benötigt.

Ein weiteres Stück Schwelmer Geschichte muss in den nächsten Wochen der Stadtentwicklung weichen. Durch die geplante Bebauung des Bahnhofs Loh mit 79 Wohnhäusern wird nach der 13-Bogen-Brücke, die bis Dezember 1990 die B7 im Bereich der Metzer Straße überspannte, nun erneut ein Brückenbauwerk der ehemaligen Rheinischen Eisenbahngesellschaft weichen: Das Viadukt an der Einmündung Linderhauser Straße/Hattinger Straße.

17 Häuser verkauft bzw. reserviert

Seit dieser Woche ist deshalb die Durchfahrt unter der Eisenbahnbrücke für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Der Projektentwickler Bonava beginnt in diesen Tagen mit den Bauarbeiten für das neue Wohnquartier am früheren Bahnhof Loh. Auf dem rund 22.000 Quadratmeter großen Gelände an der Rheinischen Straße sollen bis Ende 2019 insgesamt 79 Reihen- und Doppelhäuser entstehen. Nördlich grenzen die Neubauten an die Gärten der Häuser, die an der Eugenstraße stehen.

„Erster Schritt der Bauarbeiten ist der Abriss der alten Eisenbahnunterführung an der Linderhauser Straße. Genau hier soll anschließend die Zufahrt in das neue Wohnquartier entstehen. Nach Abschluss der Erschließungs- und Erdarbeiten wollen wir dann voraussichtlich noch im Herbst den ersten Spatenstich für die neuen Häuser setzen“, sagt Bonava-Projektleiterin Claudia Kurz. Die Durchfahrt von der Linderhauser zur Hattinger Straße wird vom 2. August bis zum Abschluss der Straßenarbeiten nicht passierbar sein. Der neue Weg in das Quartier soll Gustav-Heinemann-Straße heißen.

Insgesamt 28 Doppelhaushälften sowie 51 Reihenhäuser werden entlang des früheren Bahnhofsgeländes entstehen. Die Häuser zu Preisen ab 289.000 Euro bieten je nach Variante fünf oder sechs Zimmer sowie eine Dachterrasse, verteilt auf 160 bis 200 Quadratmeter Wohn-/Nutzfläche. Die Grundstücksgrößen samt Garten und zwei Pkw-Stellplätzen (teilweise als Garage) variieren zwischen 137 und 625 Quadratmetern.

„Vor allem Familien sind von der Lage begeistert. Zentral, aber trotzdem mitten im Grünen wohnen sie hier bald nur ein paar Minuten von der nächsten Schule oder dem Kindergarten entfernt. 17 der Häuser sind schon heute verkauft oder reserviert“, sagt Claudia Kurz.

Das Bonava-Quartier in Schwelm ist nur eines von zahlreichen Bauvorhaben des deutsch-schwedischen Projektentwicklers in der Region. Auch in Wuppertal-Sonnborn entstehen 76 neue Häuser. Weitere aktuelle Bauprojekte des Unternehmens finden sich in Schwerte, Hattingen, Velbert und Ratingen.

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