Es gibt die hölzerne Klinke tatsächlich

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Warum das Hotel-Restaurant genau „Zur hölzernen Klinke“ heißt, weiß so recht niemand mehr. „Keine Ahnung, das hieß hier oben einfach schon immer so“, sagt Senior Karl-Heinz Kessler und lacht. Allerdings ließ er sich vor vielen Jahren tatsächlich eine hölzerne Klinke anfertigen. Das war von einem Holzexperten an der Nordsee und kostete ihn seinerzeit 500 Mark.

Seitdem ziert die Klinke die Tür zum großen Gastraum an beiden Seiten. Fein, geschwungen, schön gearbeitet und tausendfach benutzt versieht sie ihren Dienst. In den Knauf hat Karl-Heinz Kessler seine Initialen einarbeiten lassen.

Und die Klinke hat es sogar schon ins Fernsehen geschafft. Ein WDR-Team drehte in der Umgebung. „Dann kamen sie an und haben gesagt, sie hätten jetzt alles im Kasten, aber noch keine hölzerne Klinke gefunden, da konnte ich helfen“, sagt der ehemalige Wirt, der die Gaststätte vor 20 Jahren an seinen Sohn Frank übergeben hatte. Das Fernsehteam war begeistert und blieb anschließend auch noch zum Essen in dem Ennepetaler Traditionsrestaurant.

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