Benefizkonzert

Fetziger Swing hilft dem Hospiz Emmaus in Gevelsberg

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Das geht sogar einem Pfarrer ins Knie: Die „Firemen in Swing“ und

Das geht sogar einem Pfarrer ins Knie: Die „Firemen in Swing“ und

Foto: HB

Gevelsberg.   Die Feuerwehr-Bigband „Firemen in Swing“ aus Sprockhövel war mit ihrem „Brandverstärker“, Sanna Städler als Sängerin, in das Zentrum für Kirche und Kultur zu einem Benefizkonzert zu Gunsten des Ökumenischen Hospiz Emmaus e.V. ausgerückt.

Die Feuerwehr-Bigband „Firemen in Swing“ aus Sprockhövel war mit ihrem „Brandverstärker“, Sanna Städler als Sängerin, in das Zentrum für Kirche und Kultur zu einem Benefizkonzert zu Gunsten des Ökumenischen Hospiz Emmaus e.V. ausgerückt.

Dabei ging es bei dem Einsatz nicht darum ,einen Brand zu löschen, sondern viel mehr, um einen musikalischen Stimmungs-Brand zu entfachen. Gleich bei dem Eröffnungsstück (Happy Luxemburg, James Last) konnte der stellvertretende Vorsitzende des Hospiz Pastor Ulrich Bauer feststellen: „Das geht bei mir ins Knie. Und das will was heißen.“ Für ein Konzert am Nachmittag war es ausgezeichnet besucht, auch wenn die Musiker im Sinne des Guten Zwecks sich für das Hospiz noch mehr Publikum gewünscht hätten.

Hilfe für Kinder und Erwachsene

Bauer betonte, der Blick in die Kasse sei die eine Sache, aber die Wertschätzung des Hospiz und die Arbeit der Ehrenamtlichen sei die andere. Es sei wichtig, dass die Menschen erfahren, an wen sie sich wenden können, wer ihnen weiterhelfen kann. In diesem Sinne bedankte er sich bei den Musikern und dem Publikum. „Die einen bringen die Medizin, die anderen die Pflege und wir bringen die Zeit zu den Menschen nach Hause. Wenn sie gehen, dann sind wir da.“ erklärte Bauer die Arbeit des Hospizdienstes Emmaus. Der Erwachsenen-Bereich bestehe bereits seit 25 Jahren. Vor zwei Jahren ist das Kinder- und Jugendhospiz dazugekommen.

Die Stimmung im Saal war hervorragend. Das Hospiz hatte zudem zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Wer konnte, füllte die Spendenbox. Den Musikern machte es deutlich Spaß ihr Können zu zeigen. Nicht nur die Füße der Bandmitglieder schlugen den Takt, nein, das Publikum swingte kräftig mit. Die Musiker kommen aus der Region um Sprockhövel, von Bochum bis Wuppertal. Die weiteste Anfahrt aus Bad Münstereifel hat neuerdings das Gründungsmitglied Benjamin Mörtl, der seine „Truppe nicht im Stich lasse“ und ein Konzert für das Hospiz sei schließlich Ehrensache. Wie der „musikalische Trainer“ Johannes Heimes liebevoll verrät: „Die Band Abkürzung „FiS“ steht auch für „Freizeitgruppe in Sprockhövel“ - wir sind alles keine Berufsmusiker und nicht im Brandschutz aktiv.“ Aber sie heizten mit Unterstützung der ausdrucksstarken Sängerin Sanna den Saal richtig professionell ein.

Ein Ohrwurm jagt den nächsten

Ein Ohrwurm folgte dem nächsten, egal ob Evergreen, Filmhit oder ein ganz aktueller Song – von schwungvoll bis getragen, für jeden Geschmack hatten sie das passende in solidem Big Band Sound dabei. So durfte auch der Zapfenstreich für Guttenberg „Smoke on the Water“ nicht fehlen. Aber wie hieß es von einer Besucherin: „Was gut ist, ist schnell vorbei.“ Mit „In the Mood“ endete der beswingte Nachmittag. Klar, dass das Publikum sich mit Standing Ovations für das ausgezeichnete Konzert bedankte.

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