Einsatz

Feuerwehr Gevelsberg: Schwerer Unfall in A1-Baustelle

Im Baustellenbereich Volmarsteiner Brücke durchbricht der BMW die Betonleitplanke und kommt im Baustellenbereich der Gegenfahrbahn zum Stehen..

Im Baustellenbereich Volmarsteiner Brücke durchbricht der BMW die Betonleitplanke und kommt im Baustellenbereich der Gegenfahrbahn zum Stehen..

Foto: Feuerwehr Gevelsberg / Privat / WP

Gevelsberg.  Ein BMW ist in der Baustelle Volmarsteiner Brücke ins Schleudern geraten und hat die Betonleitplanke durchbrochen.

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Samstag Abend auf der A1 in der Baustelle Volmarsteiner Brücke. In Fahrtrichtung Bremen hat ein Pkw die provisorische Betonleitplanke durchbrochen und ist auf die Gegenspur gefahren. Dass dabei nur der Fahrer des Unfallfahrzeuges verletzt wurde, grenzt für die Polizei an ein Wunder.

Der Unfall ereignete sich um 18.25 Uhr genau in dem Bereich, wo der Verkehr zweispurig und beengt durch die Baustelle geführt wird. Dort gilt die Höchstgeschwindigkeit von maximal 80 Stundenkilometer. Wie Feuerwehr und Polizei später mitteilten, sei das Unfallfahrzeug genau ins Schleudern geraten, habe die Betonleitplanke auf linker Seite durchbrochen und sei im Baustellenbereich der Gegenfahrbahn zum Stehen gekommen. Beim Durchbrechen der Betonleitplanke wurde das Fahrzeug nochmal so umhergeschleudert, dass es schließlich 180 Grad entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung stehen blieb. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen BMW und nach Informationen unserer Redaktion befand sich nur der Fahrer selbst im PKW. Er wurde bei dem Unfall leicht verletzt und muste vom Rettungsdienst in ein Hagener Krankenhaus gebracht werden.

„Er hatte mehr Glück als Verstand“, meinte später ein Polizist. Denn: Das Fahrzeug geriet nach dem Durchbrechen der Betonleitplanke auf den wenige Meter breiten Streifen der Gegenspur, der wegen der Baustelle mit Barken für den Verkehr abgesperrt ist. Wäre das Fahrzeug nur ein paar Zentimeter weiter in die Gegenspur geschleudert, wäre es zu einer wahrscheinlich folgenschweren Karambolage im dicht befahrenen Baustellenabschnitt gekommen.

Was die Unfallursache betrifft, gibt es von Seiten der Polizei noch keine verbindlichen Aussagen. Wie es im zuständigen Polizeipräsidium Dortmund am Sonntag hieß, soll es einen Zeugen geben, der beobachtet haben will, dass der BMW vorher mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn unterwegs war. Der Zeuge habe aber nicht den Unfall selbst gesehen, sondern seine Beobachtung schon vor der Baustelle auf der A 1 gemacht, hieß es.

Weil die Rettung von beiden Fahrtrichtungen aus erfolgte, musste die A1 während des Einsatzes im Unfallbereich vollgesperrt werden. Sowohl in Fahrtrichtung Köln wie auch in FR Bremen staute sich der Verkehr kilometerlang. Gegen 18.50 Uhr konnten die Fahrspuren wieder freigegeben werden.

I

m Einsatz war die Feuerwehr Gevelsberg, die in Fahrtrichtung Bremen herbeieilte und die Feuerwehr Hagen, die in Fahrtrichtung Köln zum Einsatz kam. Durch die Feuerwehr Gevelsberg wurde auslaufendes Öl abgestreut und Trümmerteile von der Fahrbahn entfernt.

Nach Beendigung der Tätigkeiten konnten die vier Hauptamtlichen Kräfte, die mit dem Gerätewagen Öl und dem Hilfeleistungslöschfahrzeug 20 ausgerückt waren, den Einsatz um 19.33 Uhr beenden. Während der Dauer des Einsatzes auf der Bundesautobahn besetze der Löschzug eins mit neun Kräften die Hauptwache in der Körner Straße.

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