Weihnachten

Ganz persönliche Weihnachtspost

Dieses knuffigen Weihnachtsmann hat David Schneider gemalt.

Foto: David Schneider

Dieses knuffigen Weihnachtsmann hat David Schneider gemalt. Foto: David Schneider

Ennepetal.   Kinder gestalten die Motive für die Adventsgrüße der Stadt Ennepetal. 240 Jungen und Mädchen machen mit

Rauchende Köpfe im Sitzungssaal im Rathaus. Kein seltenes Bild, aber ein ganz besonderer Anlass. Auf jedem Tisch, auf jedem Stuhl und sogar auf dem Boden liegen Weihnachtsbilder. Engel, Rentiere, Weihnachtsmänner und Tannenbäume - fünf dieser Motive werden im Dezember die Weihnachtsgrüße der Stadt zieren.

Die Qual der Wahl

Alle Jungen und Mädchen der Stadt – im Alter bis zu 14 Jahren – wurden aufgerufen, sich an diesem Malwettbewerb zu beteiligen. 240 Kinder machten mit. Die Jury, bestehend aus Bürgermeisterin Imke Heymann, Stadtsprecher Hans-Günther Adrian sowie Martin Küpper, stellvertretender Fachbereichsleiter für Jugend und Soziales und WP/WR-Redakteurin Carmen Thomaschewski hatten die Qual der Wahl.

Imke Heymann war nicht nur begeistert, dass so viele Kinder sich an der Aktion beteiligten, sondern auch vom Einfallsreichtum und der Mühe, die sich die kleinen Künstler machten. Die Bürgermeisterin bedankt sich für so viel Einsatz. „Alle Bilder hätten es verdient, auf die Weihnachtskarten zu kommen, aber das ist leider nicht möglich.“

Fünf Bilder waren es am Ende, für die sich die Jury schweren Herzens entschied. Für die Werke von: David Schneider (10 Jahre), Evelina Hassler (4 Jahre), Joost Rettberg (8 Jahre), Lydia Steben (11 Jahre) und Marcel Gidelski (10 Jahre).

Die Jungen und Mädchen erhalten in den nächsten Tagen Post vom Bürgermeisterbüro. Imke Heymann möchte den Siegern persönlich gratulieren und lädt die Kinder für den 11. Dezember ins Rathaus ein. Für sie gibt es ein Dankeschön und vielleicht sind ja dann die Weihnachtskarten auch schon gedruckt. Jedes Motiv wird es 100 Mal geben, insgesamt verschickt die Stadt 500 Weihnachtsgrüße. Die Idee für diese sehr persönliche Weihnachtspost aus dem Rathaus hatte die Bürgermeisterin bereits im vergangenen Jahr und bat die Kinder der Stadt um Mithilfe. Und weil sich so viele Jungen und Mädchen an dem Aufruf beteiligten, gibt es in diesem Jahr eine Fortsetzung. Und wie auch beim vergangenen Mal gibt es nicht nur einen, sondern fünf Gewinner. „Weil es einfach so viele tolle Bilder gibt“, sagt Heymann, einige sogar mit Heimatbezug. Sie sind geklebt, gebastelt und gemalt, viele davon echte Kunstwerke. Jedes Motiv landet auf 100 Weihnachtskarten, insgesamt werden 500 Stück gedruckt und verschickt. Imke Heymann ist sich sicher, dass diese Weihnachtspost bei den Ennepetalern auch in diesem Jahr gut ankommt. Von Ennepetalern für Ennepetaler, mit viel Liebe zum Detail.

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