Ennepetaler Kunstwochen

Generationen sind im Haus Ennepetal gemeinsam kreativ

Hier entsteht ein Porträt von Bud Spencer..

Hier entsteht ein Porträt von Bud Spencer..

Foto: Angelika Trapp

Ennepetal.   Unter dem Motto „Die Kunst, Dein Ding zu machen“ waren Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei den „Ennepetaler Kunstwochen“ kreativ unterwegs.

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Unter dem Motto „Die Kunst, Dein Ding zu machen“ waren Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den vergangenen zehn Tagen in den „Ennepetaler Kunstwochen“ kreativ unterwegs. In verschiedenen Workshops konnten sie sich auf vielfältige Weise ausprobieren.

Die Aktionstage fanden im Rahmen des Programms „COMBO – Jugend stärken im Quartier“ in den Räumen des leer stehenden, ehemaligen Restaurants „Zorbas“ im Haus Ennepetal statt. Judith Gontermann vom Fachbereich Jugend, Soziales und Bildung der Stadt und Tim Rutetzki, zuständiger Mitarbeiter der AWo EN-Süd, leiteten das Projekt, an dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersgruppen teilnehmen konnten.

Erfahrene Künstler leiten an

Die einzelnen Workshops wurden von erfahrenen Künstlerinnen und Künstlern wie beispielsweise Werner Kollhoff, der auch Vorsitzender des Vereins „Kunstraum EN“ ist, und Petra Holtwick aus Ennepetal sowie dem Kunstpädagoge Martin Domagala aus Essen angeleitet und begleitet. Zwischen zehn verschiedenen Workshops konnte gewählt werden. So wurden Themen wie „3-D-Graffiti“, „Hinterglasmalerei“, „Streetart“, „Bunte Scherenschnitte“ oder „Pflanzenfarben selbst gemacht“ angeboten. Kenntnisse wurden dabei nicht vorausgesetzt. Die Materialien, die in den jeweiligen Workshops benötigt werden, standen den Teilnehmern kostenfrei zur Verfügung.

„Die Teilnehmer sind total motiviert. Acht Leute waren bis jetzt pro vierstündigem Workshop dabei“, freute sich Werner Kollhoff. Judith Gontermann ergänzt: „Das Ziel wurde erreicht, nämlich Bürger aller Altersgruppe bei der Freizeitgestaltung im Bereich der Kunst zu unterstützen.“

Aiyala (7), die mit Mutter und Großmutter gekommen war, hatte sich für den Workshop „Bunte Scherenschnitte“ entschieden und Künstlerin Petra Holtwick war erfreut, dass die junge Ennepetalerin viel Fantasie entwickelte, denn sie wollte unbedingt noch rote gemalte Herzchen zwischen die bunten Hände setzen. Für die außergewöhnliche Hinterglasmalerei wurden alte, ausrangierte Fenster genutzt.

„Das Werk ist für unsere Hauswand gedacht“, sagte die Mutter der vierköpfigen Familie Price aus Oelkinghausen, die sich für den Workshop „Streetart“ entschieden hatte. Es werde „irgend etwas mit Basketball“ zu tun haben, aber derzeit nenne man das halbfertige Werk erst einmal „Kunstwerk im Prozess.“

Manuel Vester gab sich im Workshop „Streetart“ an Bud Spencer und nach mehreren Arbeitsgängen ging es mit der Sprühdose rund. Wer wissen möchte, wie Bud Spencer geworden ist, kann gern am heutigen Samstag (1. Dezember) vorbeikommen. Dann nämlich werden die einzelnen Werke von 14 bis 16 Uhr im Foyer des Hauses Ennepetal, parallel zur derzeit dort laufenden Jahresausstellung des Kunstraum EN, präsentiert.

Bei Kaffee und Gebäck konnten sich die großen und kleinen Künstler in gemütlicher Runde am Rande austauschen.

Neuauflage im kommenden Jahr

Das Projekt, bei dem viele interessante und sehenswerte Werke entstanden sind, sei auch wieder für das kommende Jahr geplant, betonte Judith Gontermann. „Aber dann werden wir das noch größer aufziehen.“

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