Corona und Hochwasser

Gevelsberg: Aktion im Corona-Testzentrum für Hochwasseropfer

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Bürgermeister Claus Jacobi, Henning Ohm und Frank Hense (von links) bei der Eröffnung des Testzentrums in der alten Feuerwache an der Körnerstraße.

Bürgermeister Claus Jacobi, Henning Ohm und Frank Hense (von links) bei der Eröffnung des Testzentrums in der alten Feuerwache an der Körnerstraße.

Foto: Max Kölsch / WP

Gevelsberg.  Corona-Tests werden bei steigenden Inzidenzen wieder wichtiger. Von jedem Test in seinem Zentrum spendet Frank Hense drei Euro für Flutopfer.

Das Hochwasser und die zuvor sinkenden Inzidenzen haben die Corona-Pandemie deutlich aus dem Fokus der Menschen gerückt. Doch derzeit sieht alles danach aus, als ob die Seuche erneut Fahrt aufnimmt. Die Inzidenzen steigen, damit wird die Testpflicht wieder bei deutlich mehr Dingen greifen. Dies will Frank Hense, der das Drive-In-Testzentrum in der alten Feuerwache an der Körnerstraße in Gevelsberg betreibt, mit der Hilfe für die Hochwasser-Opfer vor Ort kombinieren. Zusätzlich mit einer weiteren Aktion hofft er auf einen stattlichen vierstelligen Betrag für die Aktion „Gevelsberg hilft!“ die auch diese Zeitung unterstützt.

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„Ich möchte von jedem Test, den wir am kommenden Wochenende durchführen drei Euro an die Hilfsaktion der Stadt Gevelsberg und der Taubenväter spenden“, sagt er und macht auf eine Sache aufmerksam, die in seinem Testzentrum in jüngster Vergangenheit aufgefallen war: „Vor zwei Monaten hatten wir unter 7000 Test etwa zwei positive. Jetzt sind es zwei positive unter 700.“ Diese zunehmende Zahl an Infizierten würden nur sichtbar, wenn wieder mehr getestet würde – auch mit Blick auf die Geimpften, die zwar selbst geschützt sind, das Virus aber weiterverteilen können.

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Das Testzentrum wird am kommenden Samstag, 24. Juli, von 9 bis 18 Uhr und Sonntag, 25. Juli, von 9 bis 14 Uhr geöffnet sein. „Wenn diese Aktion ein Erfolg wird, werden wir sie am darauf folgenden Wochenende wiederholen“, sagt der Gevelsberger, der wenige Meter Luftlinie entfernt noch weitere Euros sammeln will, um damit den Opfern des Hochwassers in Gevelsberg zu helfen. „Ich werde alle Eintrittsgelder der Kunsthalle, die am kommenden Sonntag, 25. Juli, anfallen, ebenfalls an „Gevelsberg hilft!“ spenden.“ In der ehemaligen Friedenskapelle, Schillerstraße 16, zeigt Hense traumhafte Werke zeitgenössischer Kunst von internationaler Qualität. Vielleicht lassen sich Test und Museum für den ein oder anderen am Sonntag ja in Verbindung bringen...

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