Spektakel

Gevelsberg: Kirmeszug kündigt sich mit besonderen Zeichen an

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Die Zeichen sind gesetzt. Gevelsberg fiebert dem Kirmeszug entgegen. Diese Aufnahme stammt vom Kirmeszug 2019.

Die Zeichen sind gesetzt. Gevelsberg fiebert dem Kirmeszug entgegen. Diese Aufnahme stammt vom Kirmeszug 2019.

Foto: Hartmut Breyer / WP

Gevelsberg.  Der Kirmeszug ist das größte Spektakel des Jahres in Gevelsberg. Wer genau hinsieht, findet nun Zeichen auf der Straße. Was es damit auf sich hat

Endlich geht es wieder los: Das größte Spektakel des Jahres in Gevelsberg. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause rollt am kommenden Sonntag der Gevelsberger Kirmeszug über die Straße. In diesem Jahr eine echte Wagenparty, bei der Musik keine Grenzen kennt. Die Erwartungen der vielen tausend Besucher entlang der Zugstrecke ist hoch, die Show muss perfekt sein. Und damit dies bei einem so gewaltigen Unternehmen gelingt, dazu tragen die Zugleiter vom Gevelsberger Kirmesverein bei. Sie achten darauf, dass die Kirmeswagen und Show-Acts nicht zu dicht aufeinander folgen und nicht zu weit auseinander geraten. Denn die Zuschauer sollen immer etwas zu gucken und zu jubeln haben, und andererseits auch die Kirmes- und Gästegruppen genügend Raum, um sich darzustellen. Kurz gesagt: Ein reibungsloser Ablauf, keine großen Lücken.

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„Dafür bedarf es im Vorfeld natürlich so mancher Absprache mit den Kirmesgruppen, den Einsatzkräften und den Technischen Betrieben“, erklärte Dirk Henning, der 2019 zum Sprecher der Zugleitung auserkoren wurde. Gemeinsam mit seinen Kollegen Peter Mertens, Dirk Bleicher, Björn Schondlowski, Peter Ulrich und Tobias De Heel traf er sich am Mittwochabend bei Tedox, um für die einzelnen Kirmesgruppen deren Startnummern auf der Straße sichtbar zu machen. Angefangen auf der Hagener Straße, an der Abbiegung zur Mühlenstraße, marschierten die Herren mit ihren Sprühdosen zunächst in Richtung Vogelsang. Genauer gesagt bis zur Kreuzung Hundeicker Straße / Friedhofsstraße. Von da wechselte man die Straßenseite und ging wieder zurück. „Hier werden unter anderem die Startnummern für die Gäste im Kirmeszug aufgesprüht“, wie Henning erzählte.

Die Männer sind ein fest eingeschworenes Team, pflegen ein gutes Miteinander. „Wir treffen uns auch zwischendurch, zum Spießbraten oder zu anderen geselligen Abenden“, erzählten sie. Nicht zu vergessen, dass gemeinsame Essen mit ihren Frauen bei „Saloniki“ wenn der Kirmeszug vorüber ist. „Das ist eine Tradition, an der wir jedes Jahr festhalten.“

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Für alle ist und bleibt die schrägste Kirmes Europas das Highlight eines ganzen Jahres. Und da könne kommen was mag, so ihr abschließendes Statement. Was sich in den letzten beiden Jahren bekanntlich ja zeigte und wo man spüren konnte, dass das Gevelsberger Kirmesvirus weitaus stärker als jede aufkommende Pandemie

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