Oktoberfest

Gevelsberg: Oktoberfest nach nur fünf Tagen ausverkauft

Ein Prosit auf das Oktoberfest des FSV-Fördervereins. Wer Karten für die Veranstaltung im Stadion Stefansbachtal ergattern will, muss sich mittlerweile echt beeilen.

Ein Prosit auf das Oktoberfest des FSV-Fördervereins. Wer Karten für die Veranstaltung im Stadion Stefansbachtal ergattern will, muss sich mittlerweile echt beeilen.

Foto: Marinko Prša / WP

Gevelsberg.  Oktoberfest Gevelsberg: FSV-Förderverein feiert nur noch an einem Tag. Riesiges Zelt bietet nun 1440 Sitzplätze. Die Schlawiner kommen zurück.

Fünf Tage. Gerade einmal fünf Tage hat es gedauert, bis sämtliche 1440 Plätze für das Gevelsberger Oktoberfest vergriffen waren. Und würde das Stadion im Stefansbachtal nicht räumliche Grenzen setzten – es wären noch deutlich mehr Eintrittskarten über den Tisch gegangen. Ohnehin hat der Förderverein des FSV Gevelsberg unter dem neuen Vorsitzenden Fabian Franz das Fest auf links gedreht und viele Dinge optimiert.

Das Erste, was auffällt: Aus sonst zwei Tagen ist einer geworden. Das Fest findet in diesem Jahr am Samstag, 19. September, statt. Bernd Wielga, Mitorganisator der ersten Stunde, erklärt: „Ein maßgeblicher Grund dafür ist, dass wir Rücksicht auf die Nachbarschaft nehmen wollen, um den Standort Stefansbachtal nicht zu gefährden.“ Zwar habe es im vergangenen Jahr keine Beschwerden der Anwohner gegeben, doch diese seien durch Feiern im Vereinsheim, die Spiele und den Trainingsbetrieb schon ausreichende belastet. Dazu kommt: Es wurde für den FSV von Jahr zu Jahr schwieriger, für den Freitag, an dem das Fest um 17 Uhr begann, Karten zu verkaufen, weil viele potenzielle Gäste noch arbeiten waren. „Gleiches gilt natürlich für unsere Helfer, für die es auch immer härter wurde, sich diese Zeit frei zu halten“, sagt Bernd Wielga. Etwa 60 ehrenamtliche Helfer aus dem Fußballverein sind bei dem Oktoberfest aktiv.

Maximale Zeltgröße ist erreicht

Daher reifte bald der Entschluss, das Fest auf eine Tag zu reduzieren, den Einlass auf 15 Uhr vorzuziehen. Damit dennoch genug Geld für den Verein bei der Gaudi zusammenkommt, haben die Organisatoren ein größeres Zelt gemietet. Das ist weiterhin 25 Meter breit aber in der Länge von 50 auf 65 Meter gewachsen. Aus 1005 Sitzplätzen sind so 1440 geworden. „Noch größer geht nicht, dann sind wir auf dem Rasenplatz“, sagt Roberto Buchholz, Vorsitzender des Hauptvereins, der sich vor allem bei Hauptsponsor Karosseriebau Otte bedankt, der dieses Engagement nun bereits zum dritten Mal leistet.

Während das Essen nach dem Wechsel im vergangenen Jahr weiterhin in den Händen von Winterwald-Betreiber Martin Wicik liegt, kehrt der Förderverein bei der Musik zur Stammformation „Die Schlawiner“ zurück. Im vergangenen Jahr wollte das Orga-Team mit den Münchnern „Gaudiblosn“ mal eine andere Kapelle ausprobieren, doch die war nicht dazu in der Lage, eine solche Stimmung wie die Schlawiner ins Festzelt zu zaubern, so dass es beim einmaligen Versuch blieb, die Band zu tauschen.

Erlös für Hospiz und alle Abteilungen

„Neben einer Spende für das Hospiz Emmaus wird der Erlös allen Abteilungen des Vereins zu Gute kommen – zum Beispiel für Weihnachtsfeiern oder Mannschaftsfahrten“, teilt Fördervereinsvorsitzender Fabian Franz mit, der stolz darauf ist, dass das Fest einen so großen Stellenwert bei den Gevelsbergern hat. Wie gesagt: Fünf Tage...

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