Demokratie leben

Gevelsberger Ausstellung macht sensibel für Freiheitsrechte

In der Ausstellung haben Bürger bis zum  30. Oktober die Möglichkeit, sich mit den Grundgesetzen und Freiheitsrechten zu beschäftigen.

Foto: Charlotte Wegmann

In der Ausstellung haben Bürger bis zum 30. Oktober die Möglichkeit, sich mit den Grundgesetzen und Freiheitsrechten zu beschäftigen. Foto: Charlotte Wegmann

Gevelsberg.   Die Veranstalter der Ausstellung in Gvelsberg wollen einen Beitrag zur Stabilisierung der Demokratie in politisch schwierigen Zeiten leisten

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Die Wanderausstellung der Nemetschek-Stiftung mit dem Titel „Freiheit und ich“ ist seit dem Wochenende im Bürgerzentrum der VHS an der Mittelstraße zu sehen. Sie lädt auf eine Entdeckungsreise zu den im Grundgesetz verankerten Freiheitsrechten ein.

Sinn und Zweck der Ausstellung ist es laut Veranstalter, die Bedeutung und Auswirkungen der Freiheitsrechte zu verdeutlichen, sowie die Bürgerinnen und Bürger dazu zu animieren, ihre persönlichen Ansichten zum Thema Freiheit zu reflektieren.

Beschäftigung mit der Demokratie

„Es ist eine Ausstellung der besonderen Art“, erklärt Bürgermeister Claus Jacobi. In einer Zeit, in der Brüche ein tagtägliches Thema darstellten und dauerhaft Spannung zwischen verschiedenen Polen vorherrsche, sei es wichtig, sich mit Demokratie zu beschäftigen. „Sei es die Meinungsfreiheit, das Recht auf freie Berufswahl oder das Recht auf freie Entfaltung, die individuelle Freiheit ist kostbar“, so Jacobi. Diese Tatsache gebe Grund und Anlass dazu, diese innerhalb der Gesellschaft zu leben und sie im Geist zu verwirklichen.

Fördergeld aus Bundesprogramm

Elke Kramer, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Gevelsberg, ist diejenige, die die Idee einer solchen Ausstellung in der Innenstadt nicht losgelassen hat. „Der Freiheitsgedanke darf nicht verloren gehen, deshalb müssen wir uns mit dem Thema beschäftigen“, so Kramer. Das Ziel der Ausstellung sei es, den Menschen und besonders den jüngeren Generationen aufzuzeigen, was für ein hohes Gut die Freiheit darstelle. „Wir haben verschiedene Schulen, aber auch Migranten eingeladen, sich die Ausstellung anzusehen, ich denke das ist der richtige Weg, um ihnen deutlich zu machen, wie die Freiheitsrechte sich gestalten“, erklärt Elke Kramer. Es sei von größter Bedeutung, Demokratie täglich in den Gedanken aller Bürgerinnen und Bürger zu verankern.

Die Ausstellung wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Noch bis zum 30. Oktober können Besucher sie zu den normalen Öffnungszeiten der Volkshochschule besuchen.

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