Baugewerbe

Gevelsberger Bauträger wartet auf Baugenehmigung

Eine wunderbare Aussicht über die Stadt werden

Foto: Stefan Scherer

Eine wunderbare Aussicht über die Stadt werden Foto: Stefan Scherer

Gevelsberg.   Entwässerung ist derzeit noch ein Problem am Kotten. KLIB und Commerzbank laden zur Infoveranstaltung für kommenden Donnerstag.

Die Bagger stehen seit einigen Wochen still dort, wo im kommenden Jahr die neuen Besitzer in ihre Häuser und Eigentumswohnungen einziehen sollen. Denn bislang hat die Stadt Gevelsberg noch keine Baugenehmigung für die Mehrfamilien- und Doppelhäuser am Kotten erteilt. Aus Sicht des Bauträgers, der Klosterholzer Immobilien- und Bauträger GmbH (KLIB) wird diese jedoch in Kürze erfolgen, so dass der Baustart in diesem Sommer erfolgen soll.

Bereits einige Reservierungen

Die Nachfrage nach den 14 Eigentumswohnungen und acht Doppelhaushälften ist aber bereits jetzt enorm hoch. „Wir haben schon einige Reservierungswünsche“, sagt Magnus Stratmann, Juniorchef der KLIB. Gemeinsam mit seinem Vater Friedrich-Wilhelm Stratmann wird er am kommenden Donnerstag, 21. Juni, in die Commerzbank kommen, um gemeinsam mit Filialleiter Stefan Vorberg und seinem Team alle Interessenten rund um das Projekt inklusive Finanzierung beraten. Von 14 bis 18 Uhr werden die Bauträger und die Finanzexperten für alle Fragen zur Verfügung stehen.

Noch gibt es jedoch eine kleine Hürde für das Projekt zu nehmen. Die Baugenehmigung ist nämlich noch nicht erteilt. Während alle Abweichungen des mehr als 20 Jahre alten Bebauungsplans besprochen sind und als problemlos gelten, existieren noch Fragezeichen bei der Entwässerung. Aus Sicht der Unteren Wasserbehörde, die beim Ennepe-Ruhr-Kreis angesiedelt ist, existiert noch Klärungsbedarf, was den Ablauf des Regenwassers bei Starkregenereignissen anbelangt. „Wir sind in dieser Sache in Gesprächen und Planungen. Wir sind zuversichtlich, dass sich diese Sache schnell lösen lässt und die Stadt Gevelsberg uns die Baugenehmigung bald erteilt“, sagt Friedrich-Wilhelm Stratmann.

Niedrigzinsphase ausnutzen

Die KLIB-Führungsriege ist zuversichtlich, dass der Baustart in den kommenden Monaten erfolgt. Im kommenden Jahr könnten die Menschen dann in ihre neuen Domizile einziehen. Eines der drei Mehrfamilienhäuser ist bereits komplett verkauft und wird von einem Investor vermarktet. Für die 14 Eigentumswohnungen in den beiden weiteren Mehrfamilienhäusern sowie die Doppelhaushälften auf dem 8700 Quadratmeter großen Areal läuft die Vermarktung nun mit Hilfe der Commerzbank an. „Wir sind mittlerweile der größte Anbieter im Baufinanzierungsbereich in Gevelsberg“, sagt Stefan Vorberg.

Für ihn ist das Zeitfenster für eine Finanzierung nicht mehr sehr groß. „Unser Chefvolkswirt prognostiziert, dass die Zinsen, die sich weiter auf Tiefststand befinden, nicht vor Mitte kommenden Jahres wieder ansteigen.“ Die Möglichkeit, Finanzierungen mit 20-jähriger Zinsbindung zu verkaufe, biete daher eine große Sicherheit, so dass die Bauherren auch bei ansteigenden Zinsen keine bösen Überraschungen in ihrer Finanzierung erleben.

Individualisierungen möglich

Wie viel Geld sie investieren, ist hingegen ganz individuell. Ein schlüsselfertiges Haus beispielsweise ist laut Auskunft des Bauträgers ab einer Summe von 355 300 Euro zu bekommen. Allerdings lässt sich der Preis beispielsweise durch Eigenleistungen, die vereinbart werden können, noch drücken. „Ebenso können zahlreiche individuelle Wünsche berücksichtigt werden“, sagt Magnus Stratmann. Bodenbeläge, Raumgrößen, Anzahl der Fenster, Loggia, ausgebautes Dachgeschoss – vieles sei gegen einen Aufpreis möglich und müsse nur besprochen werden. Auch für diese Absprachen biete der Informationstag in der Commerzbank an der Wittener Straße eine optimale Plattform.

Weil es derzeit überschaubare Möglichkeiten für neue Wohnbebauung in Gevelsberg gibt, rechnen die Veranstalter mit großer Resonanz. Dies lasse sich aus dem bisherigen Interesse an dem Bauprojekt ableiten.

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