Plattdeutsch

Gevelsberger Heimatverein trifft sich zum Spießbratenessen

Wie kamder Spießbraten nach Gevelsberg? Dieser  Frage möchten die Mitglieder des Heimatvereins auf den Grund gehen. 

Wie kamder Spießbraten nach Gevelsberg? Dieser Frage möchten die Mitglieder des Heimatvereins auf den Grund gehen. 

Gevelsberg.   Der Heimatverein in Gevelsberg will die Ursprünge des Spießbratens erkunden. Dieter Krakrügge begrüßt mehr als 50 Gäste.

„Vie hätt ümmer vuoll Spaß met use Heematsprache, Geschichtkes und Dönekes werden vertellt“, so Dieter Krakrügge, Leiter des Plattdeutschen Krings und Ehrenvorsitzender des Gevelsberger Heimatvereins. Alle vier Wochen treffen sich Fraulüh und Mannslüh in der Gaststätte Hippendorf an der Lindengrabenstraße, um eine Mule op Platt te küren, aber auch Plattdeutsch lernen lässt sich hier. Interessierte sind herzlich willkommen. Das nächste Treffen findet am 28. August ab 18 Uhr statt.

Viele Neumitglieder dabei

Zuvor trafen sich die Mitglieder des Gevelsberger Heimatvereins zum traditionellen Spießbraten. Hier wurde die Gelegenheit genutzt, allen das Plattdeutsch ein wenig näher zu bringen, denn leider kann es von immer weniger Menschen gesprochen werden.

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten Dieter Krakrügge und die jetzige Vorsitzende des Heimatvereins Carola Dreher die über 50 Gäste, unter denen sich auch wieder viele Neumitglieder befanden. „Wir sind sehr glücklich, dass wir die Räumlichkeiten der Feuerwache Ost in Berge nutzen dürfen. Sie bilden einen schönen Rahmen für unser jährliches Spießbratendrehen. Doch wir fragen uns, ob es jemanden gibt, der uns erzählen kann, wie dieser Brauch in unsere Gegend kam“, so Carola Dreher.

Drevermann-Spatzen singen

Bei Temperaturen von weit über 40 Grad in der Grillhütte fanden nicht nur die Spießbraten reißenden Absatz. Für die musikalische Begleitung sorgten Günter Dabruck und die Drevermann-Spatzen mit Liedern in plattdeutscher Sprache zum Mitsingen. Viele Anekdoten wurden von den Gästen zum Besten gegeben und man ließ die diesjährige Jahresfahrt, die in einem Cabrio-Doppeldeckerbus durch heimatliche Gefilde ging, noch einmal Revue passieren.

Mit Vorfreude auf das Herbstfest, das am 12. Oktober in der Heimatstube auf der Alten Geer stattfinden wird, fand die gesellige Veranstaltung einen gut gelaunten Ausklang.

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