Magie

Gevelsberger Marc Weide fasziniert Fernsehzuschauer

Auch bei der Sat1-Freitagsabendshow

Auch bei der Sat1-Freitagsabendshow

Foto: SAT1

Gevelsberg.   Der nächste Schritt auf der Karriereleiter des Gevelsberger Magiers: Er begeistert mit seinem Auftritt bei der TV-Show „So tickt der Mensch“.

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„Ich werde Zauberer!“, verkündete Marc Weide damals mit elf Jahren seiner Mutter, kurz nachdem Starillusionist David Copperfield ihn bei einer seiner Shows auf die Bühne geholt hatte. Diesen Satz hören vermutlich viele Eltern unzählige Male von ihren Kindern und tun es doch meistens nur mit einer wegwerfenden Handbewegung ab, irgendwann werden die Kinder dann erwachsen und machen einen „normalen“ Job. Und Marc Weide? Der wollte unbedingt Zauberer werden und hat es wohl mit allem, was dazu gehört, geschafft.

Auftritte in ganz Deutschland, Gewinner der Vorentscheidungen der Deutschen Meisterschaften der Zauberkunst, Reisen nach Las Vegas oder New York, kürzlich noch in der Sat1-Freitagabendshow „So tickt der Mensch“ aufgetreten, in der es vor allem um Ablenkung und die menschliche Wahrnehmung ging. Dort stand er neben Fernsehgröße Sonja Zietlow sowie Antoine Monot Junior und verzauberte die circa 500 Zuschauer im Studio und alle anderen in den heimischen Wohnzimmern mit seiner gewohnt lässigen Art, Dinge verschwinden und an den irrwitzigsten Stellen wieder auftauchen zu lassen. Eine Reihe an Erfolgen, die sich sehen lassen kann.

Mit 25 Jahren ist Marc Weide einer der bekanntesten Jungzauberkünstler in der Umgebung, von Moderatorin Ruth Moschner sogar als „magischer Newcomer des Jahres 2016“ angekündigt. Doch trotz aller Bekanntheit und allen Ruhms in der Szene der Magier und darüber hinaus, sitzt in dem kleinen Café in Gevelsberg ein ganz normaler junger Mann, der weniger von seinen Erfolgen als von seinen Erfahrungen erzählen möchte: „Nicht die Dinge, die dir gelingen, bleiben den Menschen im Kopf. Das, was nicht gelingt und deine Art, aus der Situation das Beste zu machen, bleibt hängen“. Dass der in Ennepetal aufgewachsene Blondschopf bodenständig und vor allem heimatverbunden geblieben ist, war nach den ersten paar Sätzen klar. „Ich finde es toll, in die großen Städte zu reisen und viel zu erleben. Aber wenn ich hier zu Hause bin, finde ich es schön, die Fußgängerzone entspannt entlang zu laufen oder einfach ins Filmriss zu gehen und mich dabei zu Hause zu fühlen“.

So leitet er bereits seit zwei Jahren eine Zauber-AG in der Realschule in Ennepetal, „einfach, weil es mir Freude bereitet“. Hier sei er nicht nur Lehrer, er könne auch die Rolle eines großen Bruders übernehmen, Ratschläge geben und gleichzeitig begeistertem Zauberernachwuchs seine Tricks zeigen. „Plötzlich ist man vom Schüler zum Lehrenden geworden, was zuerst ein seltsames Gefühl war“. Von der Zauberei fasziniert seit er elf Jahre alt ist, mit 13 trat er das erste Mal vor Verwandten auf. „Gerade anfangs kann Zauberei für die Freunde und Familie anstrengend und nervig sein“ .

„Ein Jahr wollte ich mir nehmen für die Zauberkunst“, sagt Marc Weide. Daraus sei eine Berufung geworden. Die meisten Menschen verbinden Magie und Zauberei mit dem guten alten Hasen im Zylinder. Dabei sei es so viel mehr. „Man legt nicht einfach eine Hand auf eine Karte und sie ist weg. Zu dieser Welt gehören unzählige kleine Details“, sagt Marc Weide.

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