Highland Games

Highland Games für Grundschüler

Eigentlich werden bei den Highland Games große Baumstämme geworfen. Für die Jungen und Mädchen der Grundschule Engelbert wird die Größe der Wurfgeschosse angepasst.

Foto: Celine Padtberg

Eigentlich werden bei den Highland Games große Baumstämme geworfen. Für die Jungen und Mädchen der Grundschule Engelbert wird die Größe der Wurfgeschosse angepasst. Foto: Celine Padtberg

Schwelm.   Der Vorsitzende des deutschen Highland-Game-Verbands, Jürgen Stickelbrock, eröffnet die Veranstaltung auf dem Schulhof der Engelbertschule

Die Highland Games sind traditionelle Turniere, die jedes Jahr in Schottland stattfinden und längst über die Ländergrenzen hinaus sehr populär sind. Den Ursprung fanden die Spiele, als sich die verschiedenen Clans im 10. und 11. Jahrhundert in der Region gebildet hatten. Damals ging es darum herauszufinden, welche Clanmitglieder am stärksten sind, um diese in den Kampf zu schicken.

Mittlerweile haben sich Baumstammwerfen, Tauziehen und anderes mehr unter dem Namen Highland Games als Sportart und Wettkampf etabliert.

Erstmalig wurde nun auch die Engelbertschule Schauplatz dieser außergewöhnlichen Wettkämpfe.

Der Clan Mac Laren ist in Schwelm beheimatet. Im Vorstand sitzt Jürgen Teichert. Dessen Sohn Shane geht auf die Grundschule Engelbert. Durch diese Verbindung kam die Idee auf, Highland Games auf dem Schulhof der Einrichtung zu veranstalten. Eingeladen waren die Zweitklässler der Schule. „Ein Angebot, das richtig gut bei den Jungen und Mädchen ankommt“, freut sich Klassenlehrerin Britta Danielsmeyer.

Kindgerechte Umsetzung

In insgesamt neun Disziplinen sollten die drei zweiten Klassen gegeneinander antreten. Ob Fässerrollen, Hufeisenwerfen oder Baumstämme werfen, es waren die bekanntesten Disziplinen vertreten. Natürlich waren diese kindgerecht angepasst, so dass die Kleinen nicht ganze Baumstämme werfen oder große gefüllte Fässer rollen mussten. „Der Spiel- und Spaßfaktor steht im Vordergrund“, so Britta Danielsmeyer.

Die drei aktiven Klassen hatten natürlich auch Clannamen. Diese wurden nach den Sponsoren der T-Shirts benannt. So gab es den Clan Mac Laren, den Clan Metal Kids und den Clan Crazy Irish. Die T-Shirts mit den Clannamen dürfen die Kinder natürlich behalten.

Neben den Highland Games gab es einen weiteren Höhepunkt: Die Bagpipe Company aus Wuppertal präsentierte Dudelsackmusik. Im Anschluss durften die Kinder die Instrumente selbst ausprobieren.

Die Spiele fanden draußen statt. Im Gebäude wurden Kaffee und Kuchen verkauft. Die Einnahmen gehen an den Trägerverein des Freibads in Schwelm.

Der Vorsitzende des deutschen Highland-Game-Verbands, Jürgen Stickelbrock, eröffnete die Veranstaltung an der Schule. Viele Helfer des Clan Mac Laren waren da, um die Spiele für die Kinder zu organisieren und zu erklären. „Das ist eine Möglichkeit, wie Kinder beschäftigt werden. Das fördert sie sportlich und kulturell“, so Jürgen Teichert. Er selber ist seit etwa zehn Jahren im Verein: „Das ist einfach mal was anderes“, erklärte er.

Eines ist klar: Die Highland Games werden nächstes Jahr wieder stattfinden. „Dann wird das eine Veranstaltung für die gesamte Schule“, so Danielsmeyer.

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