Hochbetrieb bei idealem Wetter

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Ennepetal.  Neben der Kunstversteigerung bot das Industriemuseum beim ersten Tag der offenen Tür des Jahres wieder ein volles Programm.

Dabei wurden auch einige Neuerungen präsentiert, denn die Aktiven des Museums und heimische Firmen nutzten die Winterpause für eine Reihe von Arbeiten. So wurden die kompletten Toilettenanlagen erneuert (wir berichteten). „Die sind super geworden“, staunte Marlies Bockor, die scherzte, dass sie gleich ein zweites Tässchen Kaffee trinken wolle, um einen Grund zu haben, das „stille Örtchen“ erneut aufzusuchen. Der Aufzug und die Heizungsanlage waren schon zum Kreativmarkt in Betrieb, der neue Fußboden in der zweiten Etage, der von Mitarbeitern der Gebal gelegt wird, ist bald fertig.

500 Oldtimer und viele Motorräder

Auf dem Gelände herrschte gestern bei idealem Frühlingswetter Hochbetrieb. Kalli Bernhard freute sich, mehr als 500 Oldtimer und zahlreiche Motorräder einzuweisen. Der Schwerpunkt lag diesmal auf „Borgward-Pkw und -Lkw“. Der Auto-Union-Club Herdecke war mit zwölf DKW-Fahrzeugen vor Ort. Doch auch Fendt-Trecker, Rolls Royce, Käfer, Porsche und Jaguar waren zu bewundern.

Die Mitglieder des Förderkreises Industriekultur um den Vorsitzenden Prof. Dr. Reinhard Döpp waren angesichts der Besucherzahl zufrieden, wie Manfred Henning betonte. Auf die Besucher warteten Mitmachgießerei und –schmieden sowie Schaugießen. „Die ehrenamtlichen Helfer bemühen sich nach Kräften, den Besuchern ein interessantes Programm zu bieten“, sagte Rainer Finke. Es werden allerdings noch helfende Hände gesucht. Wer Interesse hat und sich informieren möchte: Jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr trifft sich der Förderkreis Industriekultur im Schieferhaus.

Auch der Teckel fährt seit Sonntag wieder, was einige mit einem Besuch im Industriemuseum verbanden. Dort gab es Grillwürstchen sowie Kuchen, den die „Förderkreis“-Feen selbst gebacken hatten. Die Landbäckerei Kritzler war mit dem mobilen Backofen vor Ort und bot ofenwarme Backwaren.

Die Mitorganisatoren des Tags, Horst Berens, Manfred Henning, Walter Hahn und Gerhard Preuß, die zum harten Kern gehören, freuten sich über die gelungene erste Veranstaltung dieser Art im neuen Jahr. Und auch Professor Reinhard Döpp zeigte ein strahlendes Gesicht.

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