Polizei ermittelt

Kellerbrände in unmittelbarer Nachbarschaft

Mitte November brannte es an der Loher Straße ebenfalls im Keller eines Mehrfamilienhauses. Die starke Verrauchung machte damals sogar die Wohnungen für kurze Zeit unbewohnbar.

Foto: Hartmut Breyer

Mitte November brannte es an der Loher Straße ebenfalls im Keller eines Mehrfamilienhauses. Die starke Verrauchung machte damals sogar die Wohnungen für kurze Zeit unbewohnbar. Foto: Hartmut Breyer

Ennepetal.   In zwei nur einige Meter von einander entfernten Häusern in Voerde brannte es innerhalb von weniger als 24 Stunden im Kellerbereich.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In zwei nur wenige Meter von einander entfernt liegenden Mehrfamilienhäusern an der Höfinghoffstraße in Voerde brannte es am Sonntagnachmittag und am gestrigen Montagmorgen im Kellerbereich. In beiden Fällen gab es glücklicherweise trotz starker Rauchentwicklung keine Verletzten.

Die Vermutung, dass die Brandereignisse in Zusammenhang stehen, liege natürlich nahe, sagte Polizeisprecherin Sonja Wever am Montag auf Nachfrage dieser Zeitung. Näheres könne sie derzeit aber nicht sagen, man befinde sich voll in den Ermittlungen.

Ermittlungen laufen

Bereits Mitte November war es zu einem Kellerbrand an der Loher Straße in Voerde gekommen, durch den die Bewohner eines Mehrfamilienhauses durch die Folgen der starken Verrauchung kurzzeitig obdachlos geworden waren (wir berichteten). Die Sachverständigen der Polizei schlossen dort einen technischen Defekt als Ursache aus und gehen von Brandstiftung aus. Gleiches gilt im Übrigen für das Feuer am Harkortweg in Schwelm, das ebenfalls im Keller gelegt worden war. Zudem kam es in jüngster Zeit zu mehreren Containerbränden in Voerde.

Gestern gegen 11.15 Uhr war die Feuerwehr aufgrund starker Rauchentwicklung unter dem Stichwort „Gebäudebrand“ zur Höfinghoffstraße gerufen worden. Der Treppenraum war stark verraucht, so dass ein Angriffstrupp unter Atemschutz vorging. Es stellte sich heraus, dass in einem Kellervorraum ein Einkaufstrolley und Altpapier brannten. Die Einsatzkräfte brachten das brennende Material ins Freie, wo es abgelöscht wurde. Anschließend wurde der Treppenraum belüftet und die Wohnungen wurden kontrolliert. Es waren 38 Wehrleute im Einsatz, der Rettungsdienst war mit zwei RTW und einem Notarzt vor Ort.

Fast identisch lief der Einsatz drei Häuser weiter am Sonntagnachmittag ab. Auch in diesem Fall fand sich Brandgut im Keller, das die Einsatzkräfte herausholten. Anschließend belüfteten sie das Treppenhaus.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik