Hauses Ennepetal

Laute Lacher beim Heimatnachmittag des Heimatvereins

Verneigung vor dem Publikum: Das Kindertheater „Flick Flack“ zeigt, mit welchen kuriosen Fragen Kinder ihre Eltern im Urlaub löchern können. 

Foto: Angelika Trapp

Verneigung vor dem Publikum: Das Kindertheater „Flick Flack“ zeigt, mit welchen kuriosen Fragen Kinder ihre Eltern im Urlaub löchern können.  Foto: Angelika Trapp

Ennepetal.   Krankheitsbedingt bleiben beim Heimatnachmittag des Heimatvereins Milspe viele Plätze leer. Am hohen Unterhaltungswert ändert dies aber nichts.

Wenn man den Heimatnachmittag des Heimatvereins Milspe besucht, gehen normalerweise die Mundwinkel schon nach oben, bevor das Programm begonnen hat. Diesmal guckten die Organisatoren jedoch ein wenig betrübt, da krankheitsbedingt viele vertraute Gesichter fehlten, die von Besuchern und die von Akteuren. „Sonst ist es hier rappelvoll“, sagte Karl-Heinz Gockel. „Diesmal bleiben leider viele Plätze leer.“

Stimmung im großen Saal bestens

Dennoch war die Stimmung im großen Saal des Hauses Ennepetal bestens, denn ein unterhaltsames Programm war auf die Beine gestellt worden. Bei den Sketchen kamen die Bauchmuskeln in Schwung, der Applaus war entsprechend groß. Der Vorsitzende des Milsper Heimatvereins, Theo Bicking, führte charmant durch das Programm, ließ traditionell kleine Begebenheiten einfließen.

Lacher löste der Sketch „Im Theater“, dargeboten von Ilona Wiggenhagen als „Emma“ und Karl-Heinz Gockel als „Otto“, aus. Da ging es um die übel riechenden Socken von Otto und Emma fragte ihren Angetrauten auch noch, ob er sich wirklich gewaschen habe, denn: „Hier riecht es wie bei uns zuhause.“ Da war gehörig Stunk beim Ehepaar angesagt. Ebenso humorvoll war der Sketch „Neureiche“, den Renate Bangert präsentierte.

Bevor der unterhaltsame Nachmittag mit Kaffee und Kuchen sowie herzhaften Schnittchen begann, begrüßte Bürgermeisterin Imke Heymann die Organisatoren und Gäste. „Ich sage bei dieser Gelegenheit gern, dass Heimat dort ist, wo wir unseren Lebensfaden festmachen.“ Heimat habe nicht nur etwas mit Landschaften, mit Sprache und Kultur zu tun, sondern auch mit Menschen, zu denen wir eine vertrauensvolle Beziehung entwickeln oder auch mit beruflichen Aufgaben. „Menschen brauchen einen Ort, an dem sie sich zu Hause fühlen. Gerade heute, in einer Welt, in der sich alles immer rascher wandelt, brauchen wir einen festen Bezugspunkt.“ Sie dankte dem Heimatverein Milspe und allen Akteuren, „die viel daran gearbeitet haben, dass der heutige Nachmittag wieder möglich ist.“

Mitschunkeln und Gewinnspiel

Die Kinder-Tanzgruppe TH Dancers vom TuS Haspetal unter Leitung von Julia Neumann begeistere mit tollen Darbietungen. Das Kindertheater „Flick Flack“ aus Schwelm, geleitet von Sabine Masmeier-Wegemann, zeigte, mit welchen kuriosen Fragen die Kinder ihre Eltern im Urlaub löchern können. Schön auch der Auftritt der Sängerfreunde der Freiwilligen Feuerwehr Oberbauer unter Leitung von Peter Tillmann, die neben dem „Ennepetaler Lied“ auch ein neues Stück, nämlich „Flieg mit mir in die Heimat“, vortrugen. Da wurde sogar mitgeschunkelt.

Es gab noch ein kleines Gewinnspiel „Wer kennt sich noch aus?“, bei dem fünf Bildbände über Ennepetal gewonnen werden konnten.

Zum Abschluss stimmten alle gemeinsam das Lied von Wilhelm Hollkott an: „Diese Stadt, was die alles hat.“

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