Tötungsdelikt

Mordversuch in Gevelsberger Obdachlosenunterkunft

Foto: Michael Kleinrensing

Gevelsberg.   Nach einer brutalen Attacke in einer Gevelsberger Obdachlosenunterkunft schwebt ein 57-Jähriger aktuell in Lebensgefahr.

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Der Mann muss bereits mehrere Stunden schwer verletzt in der Obdachlosenunterkunft in der Gevelsberger Gartenstraße gelegen haben, ehe er am Montagabend gefunden wurde. Er schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Die Polizei hat derweil bereits drei Tatverdächtige festgenommen.

Es war am Montag gegen 18 Uhr als der Rettungsdienst in die städtische Unterkunft in der Gartenstraße gerufen wurde. Ein Zeuge hatte dort den schwer verletzten Mann gefunden, der dringend ärztliche Hilfe benötigte. Der herbeigeeilte Notarzt traf vor Ort auf einen 57-Jährigen, der schwere Verletzungen aufwies. Laut aktuellem Kenntnisstand und nach Meinung der Mediziner waren die Verletzungen waren bereits mehrere Stunden alt und schienen von einer massiven Gewalteinwirkung durch eine andere Person zu stammen.

Die daraufhin alarmierte Polizei setzte umgehend eine Mordkommission ein, weil sie davon ausgeht, dass es sich bei der Tat um ein versuchtes Tötungsdelikt handelt. Die Beamten nahmen sofort die Ermittlungen auf. Nach intensiver Ermittlungsarbeit nahm die Polizei noch im Laufe der Nacht drei männliche Tatverdächtige aus dem Umfeld des Opfers fest. Der Verletzte befindet sich in einem Krankenhaus. Es besteht nach wie vor Lebensgefahr.

Wir berichten aktuell an dieser Stelle weiter.

In einer ersten Version war von einer Flüchtlingsunterkunft die Rede. Wir haben das korrigiert.

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