Ennepetal.

Neuanschaffungen in Planung

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Ennepetal.  „Der liebe Gott muss ein Oldtimerfreund sein“, schmunzelte Kalli Bernhardt. „Kein Tropfen Regen fiel in diesem Jahr bei all unseren Veranstaltungen“, freute sich der Mitorganisator des Tages der offenen Tür im Industriemuseum.

Die Bigband „Jazzpunkt“ der Musikschule unter Leitung von Hans Peter Beckmann war erstmals mit von der Partie und erfreute mit Stücken wie „Blue Bossa“, „A Night in Tunesia“ oder „Hit The Road Jack“ die Besucher. „Die waren spitze!“, urteilte Besucher Axel Montag über die 16-köpfige Band. Eingesprungen war der musikalische Leiter der Original Sauerländer Musikanten, Stephen Cornell, da ein Trompeter der Big Band ausgefallen war.

Zahlreiche Oldtimer quer Beet waren gekommen, obwohl man den Schwerpunkt einmal mehr auf historische Lastkraftwagen gelegt hatte. So war Wolfgang Belz aus Gevelsberg, Speditionskaufmann bei Schmidt Gevelsberg, mit einem Borgward, Baujahr 1957, gekommen. „Der historische Lkw wird bei Oldtimertreffen und zu Werbezwecken genutzt“, so Belz.

Das Hubmobile von 1910 wurde bewundert, ebenso der Triumpf TR 2000 Roadster, Baujahr 1949, den die Großmutter Rita Wiggers aus Wuppertal erworben hat, der es aber auch Sohn und Enkelsohn angetan hat. „Ist alles aus Plastik“, zeigte Wolfgang Sakowski aus Ennepetal lachend auf seinen Nova, Baujahr 1982. „Einziges Modell war der zweisitzige Nova, ein Sportwagen mit vorne angeschlagenem, aufklappbarem Dach, der die grundsätzlichen Ideen des Ford GT40 und des Lamborghini Miura in einer GFK-Karosserie auf einem VW-Käfer-Fahrgestell mit VW-Käfer-Mechanik verwirklicht“, erläuterte der Oldtimer-Fan. „Der tauchte beispielsweise in Filmen wie „Auf dem Highway ist wieder die Hölle los“ und „Frankensteins Todesrennen“ auf“, weiß Wolfgang Sakowski. Schiebt nach: „Leider nicht meine“.

Vorbereitung für Winterpause

In den alten Hallen der Kruse-Gießerei war die Hölle los, regelrecht Gedränge herrschte dort. Sophie und Marie formten kleine Tiere, die die Erwachsenen gossen. Den Gesellenbrief überreichte Rainer Finke Alina Börner aus Gevelsberg, die bereits sechs Mal am Formen teilgenommen hatte und nun eine Wasserschildkröte präsentierte. Schafft die 11-Jährige, 15 Mal teilzunehmen, winkt der Meisterbrief. Vor dem Schieferhaus konnte man es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen lassen. Christine Möller lockte mit raffiniert gefüllten Hot Dogs.

Nur noch einmal in diesem Jahr, im November, findet der „Tag der offenen Tür“ und die Oldtimerpräsentation statt. Dann geht das Industriemuseum in den Winterschlaf. „Wir werden die Zeit bis April 2014 nutzen, um so viel wie möglich an Neuerungen zu schaffen“, versprach Rainer Finke. „Wir möchten der Bevölkerung noch mehr Attraktionen bieten“.

Kalli Bernhard: „Wir hatten wieder ein volles Haus, es brummte an allen Ecken. Ich bin mehr als zufrieden.“

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