Aktion

Ostern in Ennepetal:Eiersuche im Hülsenbecker Tal

Ostermontag pünktlich um 11 Uhr gab es den Startschuss für die Ostereier-Suche im Hülsenbecker Tal.

Ostermontag pünktlich um 11 Uhr gab es den Startschuss für die Ostereier-Suche im Hülsenbecker Tal.

Foto: Angelika Trapp

Ennepetal.   800 Eier im Hülsenbecker Tal versteckt. Gelungene Premiere: Aktion wird in diesem Jahr erstmals von der Kluterthöhle und Freizeit GmbH organisiert

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Losflitzen, Augen aufsperren, bücken, zugreifen: Mia war davon überzeugt, dass der Osterhase die vielen Eier nachts versteckt hatte, „weil der dann hier alleine ist und niemand vorher sieht, wo die Eier sind.“ Opa Harald habe ihr erzählt, dass der Hase Hunderte bunte Eier, die die gesamte Hasenfamilie angemalt hatte, schleppen musste. „Der hat doch Helfer“, meinte die Sechsjährige. Genau. Die Helfer waren die Hasenkinder namens Florian, Erika, Kim und Raimond.

Am Ostermontag war im Hülsenbecker Tal im Bereich der Musikmuschel gehörig was los. Kinder, die nicht älter sind als zehn Jahre, durften sich auf Ostereier-Suche begeben. Verstecke gab es im Hülsenbecker Tal reichlich: hinter Sträuchern, in dicken Grasbüscheln, in Astgabeln an kleinen Bäumen.

500 Mädchen und Jungen, die schon frühzeitig gekommen waren, standen mit Eltern und Großeltern hinter der Absperrung, mussten sich aber in Geduld üben.

Eltern hielten sich zurück

Denn erst Punkt 11 Uhr gab Bürgermeisterin Imke Heymann an der Musikmuschel den Startschuss. Dann gab es kein Halten mehr. Ein Stück wurde zunächst gemeinsam losgeflitzt. Dann schwirrten die Mädchen und Jungen mit den mitgebrachten Osterkörbchen oder Umweltbeuteln zum Lied „Jetzt fängt das schöne Frühjahr an“ in alle Himmelsrichtungen aus.

Hier sei verraten: Es wurden nicht 700 Eier, wie der Osterhase angekündigt hatte, sondern 800 Eier versteckt. Luka (5) schaute enttäuscht drein. Er habe kein Ei gefunden, sondern nur Blindschleichen gesehen. Da schenkte Zoé, die rasch fündig wurde und acht Eier aufgesammelt hatte, dem jungen „Kollegen“ zwei Ostereier. Lucy (6), die ebenso etliche Eier entdeckt hatte, wollte auch Kindern, die nichts gefunden hatten, etwas abgeben.

Drei Osterüberraschungen hatte der Osterhase besonders gut im Gras versteckt. Für die Finder gab es eine tolle Belohnung, nämlich ein essbares Osterlämmchen und einen Gutschein, wahlweise für Besuche im Platsch oder in der Kluterthöhle. „Der Osterhase war in diesem Jahr sehr spendabel“, schmunzelte Florian Englert, Geschäftsführer der Kluterthöhle und Freizeit GmbH & Co. KG, der sich über die Menschenmenge im Hülsenbecker Tal freute.

Damit niemand zu kurz kam, konnte sich jedes Kind nach der Suche bei Imke Heymann noch einen Schokohasen und ein Pixi-Buch mit Ostergeschichten abholen.

Geschenke für kleine Besucher

Die Erwachsenen wurden im Vorfeld gebeten, nur zuzuschauen - und das taten sie auch. Für das leibliche Wohl der ganzen Familie war mit Crêpes, Kaffee und erfrischenden Getränken gesorgt.

„Es war ganz toll - und die Kinder waren alle sehr lieb“, zeigte sich Imke Heymann erfreut über die gelungene Oster-Veranstaltung im Hülsenbecker Tal.

Die Organisation hatte erstmalig die Kluterthöhle und Freizeit GmbH & Co. KG übernommen.

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