Diakon

Propstei St. Marien: Abschied von Michael Nieder

Die Ennepetaler Gemeinden Herz Jesu und St. Johann Baptist äußerten gleich den Wunsch, Diakon Michael Nieder, ihre langjährige Gemeindeleitung, am Sonntag in den Gottesdiensten zu gedenken. So wurde ein großes Bild ausgedruckt und auf den Altar gestellt, die Osterkerze wurde entzündet.    

Die Ennepetaler Gemeinden Herz Jesu und St. Johann Baptist äußerten gleich den Wunsch, Diakon Michael Nieder, ihre langjährige Gemeindeleitung, am Sonntag in den Gottesdiensten zu gedenken. So wurde ein großes Bild ausgedruckt und auf den Altar gestellt, die Osterkerze wurde entzündet.    

Foto: Privat

Schwelm/Ennepetal/Gevelsberg.  Die Propstei St. Marien ist in tiefer Trauer: Am vergangenen Freitag starb Diakon Michael Nieder nach langer schwerer Krankheit.

Trauer um Diakon Michael Nieder: Der langjährige Leiter der Katholischen Gemeinde Herz Jesu und St. Johann Baptist in Ennepetal starb am Freitag nach langer, schwerer Krankheit. Er wurde 63 Jahre alt.

Am Wochenende machte die traurige Nachricht in der Propsteigemeinde St. Marien die Runde. Bei der Prunksitzung der Kolpingsfamilie Schwelm wurde an den Verstorbenen erinnert (wir berichteten). Der lebensfrohe und menschlich hoch geschätzte Michael Nieder war ein Freund des Karnevals und hatte vor 16 Jahren sogar die Rolle als Prinz übernommen.

Nieder, der in Gevelsberg lebte, wirkte 15 Jahre lang als Krankenhausseelsorger im Helios Klinikum Schwelm. Zudem war er mehr als ein Jahrzehnt „Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat“ im Bistum Essen und betreute Ausbildung und Dienst der Ständigen Diakone im Ruhrbistum. 2013 ernannte ihn Bischof Dr. Franz Josef Overbeck zum „Diakon mit Koordinierungsaufgaben“ für die Katholische Gemeinde in Ennepetal. Zunächst war er mit 50 Prozent als Gemeindeleiter tätig, 2016 übernahm er die alleinige Leitung. Aufgrund seiner schweren Erkrankung wurde er im vergangenen Herbst vorzeitig in den Ruhestand verabschiedet.

Gedenken in den Gottesdiensten

Von 1988 bis 1999 war Michael Nieder Geschäftsführer des Caritasverbands Ennepe-Ruhr, anschließend war er Mitglied im Vorstand und ab 2012 bis zuletzt Teil des Caritasrats.

Michael Nieder hinterlässt seine Ehefrau und vier Kinder.

Nachdem sie die traurige Nachricht erhalten hatte, äußerte die Ennepetaler Gemeinde gleich den Wunsch, ihres langjährigen Gemeindeleiters am Sonntag in den Gottesdiensten zu gedenken. So wurde ein großes Bild ausgedruckt und auf den Altar gestellt, die Osterkerze wurde entzündet, viele brachten Blumen mit und zugleich wurde mit einem bunt geschmückten Altar in der Karnevalszeit der Blick auf das Positive im Leben gerichtet. Viele Gottesdienstbesucher teilten ihre schönen Erinnerungen an den Verstorbenen mit der Gemeinde.

Zugleich nahm man Abschied von Leni Schürmann, die ebenfalls in der vergangenen Woche verstorben war und sich jahrzehntelang mit Herz und Seele in der Gemeinde Herz Jesu engagierte. Die Propstei St. Marien wünscht den Familien allen Angehörigen viel Kraft und Zuversicht sowie Gottes Segen in dieser schweren Zeit.

Die Beerdigung von Diakon Michael Nieder findet am kommenden Samstag, 29. Februar, statt. Um 10.30 Uhr wird das Auferstehungsamt in St. Engelbert in Gevelsberg gefeiert, anschließend findet die Beisetzung auf dem Friedhof Lindengraben statt.

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