Politik

Provisorium bleibt in Ennepetal erhalten

Das Provisorium muss noch ein Jahr halten.

Das Provisorium muss noch ein Jahr halten.

Foto: Andreas Gruber

Ennepetal.   Wilhelmshöher Straße wird erst 2020 fertig gestellt. Stadt plant KAG-Maßnahme mit finanzieller Beteiligung der Bürger

Diese Nachrichten zu Wilhelmshöher Straße werden einige gar nicht erfreuen. „Die Provisorien sind nicht schön, aber die Anwohner müssen sie noch ein gutes Jahr ertragen“, teilt Joachim Hübner, Vorstand der Stadtbetriebe Ennepetal, mit. Mehr noch: Die Anwohner müssen für die Erneuerung wohl auch anteilig zahlen. „Wir wollen daraus eine KAG-Maßnahme machen“, teilte Hübner ferner im Verwaltungsrat der Stadtbetriebe mit.

Der heimische Energieversorger AVU hat dort seit dem Jahr 2018 Leitungen erneuert. Dabei sind Fahrbahn und Bürgersteige so schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, dass die SBE entschieden, dass die AVU nur provisorisch flickt, bevor dann die gesamte Oberschicht der Straße neu gemacht wird.

Anwohner sollen bezahlen

Dafür stehen 570.000 Euro im Haushalt. „In diesem Jahr werden wir aber wohl nur planerische Arbeiten erledigen und einige vorbereiten“, sagt Hübner. Gebaut wird also erst 2020. Sollte dies eine Maßnahme nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG) werden, müssten die Immobilienbesitzer sie anteilig mittragen. Die Stadtbetriebe wollen zu diesem Thema im kommenden Jahr eine Bürgerinformation abhalten.

Aktuell haben die Anwohner aber noch ganz andere Bedenken, nämlich die Sicherheit der Fußgänger. Durch den aufgetragenen Asphalt ist nicht mehr zu sehen, wo die Grenze zwischen Gehweg und Straße verläuft. Gernot Klein von der CDU regte im Ausschuss an, für die Sicherheit der Fußgänger zumindest mit gelbem Straßenbauklebeband kenntlich zu machen, bis zu welchem Punkt der Bürgersteig auf der Wilhelmshöhe verläuft. Der SBE-Vorstand sicherte zu, die se Maßnahme prüfen zu wollen.

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