Spende

Pudel-Klub aus Gevelsberg spendet 700 Euro an Tierheim

Corona sorgt dafür, dass in diesem Jahr mehr Hunde vermittelt werden. Der Pudel-Klub aus Gevelsberg unterstützt das Tierheim mit einer Spende.

Corona sorgt dafür, dass in diesem Jahr mehr Hunde vermittelt werden. Der Pudel-Klub aus Gevelsberg unterstützt das Tierheim mit einer Spende.

Foto: Kerstin Kokoska / FUNKE Foto Services

Gevelsberg/Ennepetal.  700 Euro hat der Pudel-Klub aus Gevelsberg zugunsten von Tieren ohne Besitzer gespendet. Man hatte trotz Corona mehr eingenommen als erwartet.

Das Tierheim Strückerberg in Ennepetal hat in diesem Jahr etwa 50 Hunde vermittelt – mehr als im vergangenen Jahr. Für Leiter Ralf Neumann ist der Grund klar: „Alle haben durch Corona, nicht mehr soviel Möglichkeiten, ihre Freizeit so zu gestalten, wie vorher.“

Im Homeoffice hätten die Menschen mehr Zeit, sich einen Hund anzuschaffen und ihm die nötige Zeit zu widmen. Doch Neumann appelliert an die neuen Besitzer: „Bitte denken Sie vor dem Hundekauf daran, dass der Hund Sie aussucht. Dann haben Sie lange Freude an ihrem Vierbeiner.“

Spendenbetrag übertroffen

Trotz den schwierigen Umständen in der Corona-Pandemie hat die Bezirksgruppe Gevelsberg des Deutschen Pudel-Klubs mehr Spenden eingenommen als im vergangenen Jahr.

Der Betrag von insgesamt 700 Euro geht auch diesmal an das Tierheim Strückerberg in Ennepetal. Tierheimleiter Ralf Neumann bedankte sich bei Verwandten, Freunden, Bekannten und Nachbarn für die Spende. „Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen“, so Neumann in einer Mitteilung.

Dass der Verein den Spendenbetrag in diesem Jahr noch übertreffen konnte, sei wegen der Corona-Pandemie zunächst nicht erwartet worden, heißt es. Viele Klubabende sowie das Hunderennen im September mussten abgesagt werden. Und auch die Messen „Hund und Katze“ sowie „Hund und Pferd“ in Dortmund, auf denen der Verein einen Stand hat, fielen in diesem Jahr aus.

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