Revue: Viel gelernt und viel gelacht

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Gevelsberg. (wp) Einen vergnüglichen Abend bot am Samstag die "Gevelsberg-Revue" im sehr gut besuchten Filmriss-Kino. Veranstalter war ProCity im Rahmen des Projektes "Ab in die Mitte".

Locker präsentierten Peter Schütze und sein Team (Horst Lappöhn und Ariane Raspe) Ursprung, Entwicklung und Eigenheiten des Gevelsbergers. Norbert Neukamp begleitete gutgelaunt am Flügel und auch in einigen Szenen. Die humorvolle Zeitreise begann am Hohlweg und endete in der Mittelstraße. Dazwischen lagen Lieder, Anekdoten, Geschichtliches, auch Nachdenkliches. Unterstützt wurde das Schütze-Team von echten Einheimischen, die Herz und Mund auf dem rechten Fleck haben: Marlis Schäfer und Jürgen Taake.

Roter Faden, wer hätte anderes gedacht, war die Mittelstraße und mit ihr der von Hans Schulz-Fielbrandt getextete und komponierte Ohrwurm "Lasst uns durch die Mittelstraße geh n". Der Studienrat war 1949 mit 37 Jahren nach Gevelsberg gekommen. Sein Liebeslied an die Mittelstraße wurde im Januar 1953 beim Gymnasiumfest uraufgeführt - es ist heute frischer denn je und wurde mit Verve vorgetragen von einem sing- und spielgewandten Profi Horst Lappöhn und seiner jungen Bühnenpartnerin Ariane Raspe, die in ihren kindlich-koketten Momenten am stärksten war. Peter Schütze - Grandseigneur der Bühne - blätterte mühelos in den vielen Facetten seines Könnens. Herrlich sein Jürgen von Manger und dessen paradoxe Betrachtung der Gammlerszene in den 60iger Jahren.

Wir wollen nicht zuviel verraten, denn die Gevelsberg-Revue wird ein zweites Mal aufgeführt: Freitag, 26. Oktober, 20 Uhr. Karten 12 Euro (Abendkasse), VVK 10 Euro: Appelt, Meckel, Tasbier, Markthalle, Filmriss.

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