Gesellschaft

Schwelm: Sportvereine möchten Hallen ohne Gebühr nutzen

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Damen-Volleyball in der Sporthalle des Märkischen Gymnasiums Schwelm. Der Ruf nach Befreiung von der Hallennutzungsgebühr wird laut.

Damen-Volleyball in der Sporthalle des Märkischen Gymnasiums Schwelm. Der Ruf nach Befreiung von der Hallennutzungsgebühr wird laut.

Foto: Michael Scheuermann

Schwelm.  Die Krisen setzen den Schwelmer Sportvereinen zu. Der Ruf nach einer Gebührenbefreiung bei der Hallennutzung wird laut.

Die Situation der Sportvereine in der Stadt bildeten den inhaltlichen Schwerpunkt des Neujahrsempfangs der Schwelmer SPD kürzlich im Petrus Gemeindehaus.

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Gekommen waren unter anderem das TanzCentrum Ennepe-Ruhr, die TG Rote Erde Schwelm, die Spielvereinigung Linderhausen, die Billardfreunde Schwelm, der Schwelmer Radsportclub, der Reitverein Schwelm, der TTC Berghausen (Tischtennis), die Schachgemeinschaft Ennepe-Ruhr-Süd, der VfB Schwelm und der Stadtsportverband. Der Stadtsportverband vertritt 30 Vereine mit ungefähr 5000 Sportlerinnen und Sportlern.

Bürgermeister Stephan Langhard betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Sports für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Gesellschaft. Er bedankte sich bei den Sportvereinen für das gute Miteinander zwischen Sport und Stadt. Auch für die Kommune seien das schwierige Zeiten, hob er hervor. Die Inflation setzte den kommunalen Haushalten erheblich zu. Trotzdem wolle die Stadt Schwelm dafür Sorge tragen, dass sich die Grundsteuer nicht erhöhe. Und er sagte zu, dass die Sportlerinnen und Sportler nach dem Sport weiter warm duschen könnten.

Der Vertreter des Stadtsportverbandes, Klaus Mittelmann, berichtete davon, dass während der Corona Zeit viele Vereine ungefähr 15 Prozent ihrer Mitglieder verloren hätten. Vereine, die im Freien trainieren könnten, seien weniger betroffen.

So berichtete Thomas Jaschke von der Spielvereinigung Linderhausen von einer sehr hohen Nachfrage bei Kindern. Wegen des akuten Trainermangels könne die Nachfrage aktuell nicht bedient werden. Sein leidenschaftlicher Appell richtete sich daher an potenzielle Fußballtrainer und Trainerinnen, die der Verein dringend sucht.

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Nicht wenigen Vereinen ginge es finanziell aber eher schlecht, berichteten viele übereinstimmend. So wurde zum Teil die Forderung nach Abschaffung der Hallennutzungsgebühr laut.

Die Rote Erde Schwelm schlug vor, den Sportvereinen zu ermöglichen, auf dem Schwelmer Heimatfest zum Beispiel einen Getränkestand zu betreiben. So würde man in die Lage versetzt, selber Einkommen zu generieren.

Für das musikalische Highlight sorgte die bekannte Schwelmer Musikerin Lea Bergen mit ihrem Gitarristen Dennis Kresin. Mit ihrem Lied „Ärmel hoch“ bei dem alle aufgefordert waren mitzusingen (was durchaus nur bedingt klappte…), machte sie Mut, auch die Träume in sein Leben zu lassen, couragiert und zuversichtlich zu sein.

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