Verkehr

Schwelm: „Zu viele Kinder verunglücken auf unseren Straßen“

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Ein Mädchen versucht, eine Straße zu überqueren. Auf den Straßen im Ennepe-Ruhr-Kreis würden noch immer zu viele Kinder verunglücken, sagt die Kreisverkehrswacht. (Symbolbild)

Ein Mädchen versucht, eine Straße zu überqueren. Auf den Straßen im Ennepe-Ruhr-Kreis würden noch immer zu viele Kinder verunglücken, sagt die Kreisverkehrswacht. (Symbolbild)

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Schwelm.  Die Kreisverkehrswacht beklagt mangelnde Sicherheit für Kinder auf den Straßen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Was tun? In Schwelm gab es eine Antwort.

Noch immer verunglücken zu viele Kinder auf den Straßen des Ennepe-Ruhr-Kreises. Das erklärte die Kreisverkehrswacht und engagiert sich daher weiterhin für die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr.

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Auch in diesem Jahr setzt die Verkehrswacht daher das erfolgreiche Schulwegprojekt „Sicher zur Schule“ fort. „Gemeinsam mit der Polizei und den Erzieherinnen und Erziehern der Kindertagesstätten möchten wir die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg erhöhen“, so Christina Schildt, Geschäftsführerin der Kreisverkehrswacht. Aber auch die Eltern sind gefragt, indem sie gemeinsam mit ihrem Kind den optimalen Schulweg auswählen, diesen üben und ihr Kind dann auch zu Fuß zur Schule gehen lassen.

Herausforderungen des Schulwegs

Um die Eltern zu unterstützen und die Kinder spielerisch an die Herausforderungen des Schulweges heranzuführen, hat Christina Schildt vor kurzem der DRK Kita „Die kleinen Passanten- Am alten Bahnhof“ umfangreiches Lehrmaterial übergeben. Sowohl für die Eltern gibt es einen Ratgeber zum Thema, durch den diese hilfreiche Tipps erhalten, wie sie ihre Kinder am besten auf den Schul-weg vorbereiten können. Aber nicht nur die Eltern erhalten Material, auch für jedes einzelne zukünftige Schulkind wird von der Verkehrswacht ein Malbuch verteilt. Mit Hilfe des Malbuches können sich die Kinder spielerisch auf die Herausforderungen des Schulweges vorbereiten. In der gleichen Woche wurden diese Materialien auch an alle anderen Kindergärten im Gebiet der Verkehrswacht Ennepe-Ruhr verteilt.

Die umfangreichen Materialen konnte die Kreisverkehrswacht dank des Sponsorings von der Unfallkasse NRW, der Firma ABUS, der AVU und der VER sowie der Unterstützung durch den Landrat Olaf Schade beschaffen und verteilen.

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Aber nicht nur für die zukünftigen Schulkinder hatte Frau Schildt etwas im Gepäck. Der Kindertagesstätte wurden auch spezielle retroreflektierende Dreiecksüberwürfe für Kinder übergeben. Diese können die Kita-Kinder bei Ausflügen überziehen. Wie eine Warnweste sorgen auch die Überwürfe für eine erhöhte Sichtbarkeit im Straßenverkehr und steigern so die Sichtbarkeit der Kinder für andere Verkehrsteilnehmer. Und Sichtbarkeit erhöht auch immer die Sicherheit.

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