Benefizkonzert

Smithy rocken Ibach-Haus: Publikum aus dem Häuschen

| Lesedauer: 4 Minuten
Smithy rockten vor knapp 300 begeisterten Zuhörern das Ibach-Haus.

Smithy rockten vor knapp 300 begeisterten Zuhörern das Ibach-Haus.

Foto: Leo-Theater / Privat

Schwelm.  Smithy rockt das Ibach-Haus – und das Publikum ist begeistert. So lief das Benefizkonzert fürs Leo-Theater, und es gibt eine wichtige Ankündigung.

Was war das für eine grandiose Stimmung bei „Rock4Leo“, dem Benefizkonzert für das LEO Theater… Smithy rockten vor knapp 300 begeisterten Zuhörern das Ibach-Haus in Schwelm. Und das weit über zwei Stunden, da leider Live@Five krankheitsbedingt passen mussten. „Zugabe, Zugabe“ schallte es immer noch durch das Theater, als die Band nach mehr als zwei Stunden schweißgebadet mit zwei Zugaben die Bühne verließ.

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Und dabei war noch am Vormittag nicht klar, ob das Konzert überhaupt stattfinden konnte. Nachdem Live@Five passen mussten, war auch der Einsatz von Smithy-Frontmann Daniel Hinzmann fraglich. „Ich wusste vormittags nicht, ob ich mein erstes Smithy-Konzert verpassen würde“, erklärte er noch vor dem Start. Aber dann gab es grünes Licht, er hatte die Viren besiegt und ein wunderschöner nahm seinen Lauf.

Die Besucher verwandelten den Theatersaal kurzerhand in eine große Tanzfläche. Und schon nach zwei, drei Songs hatte die Band um Frontfrau Kristin Bau alles und alle im Griff – und das alles bei subtropischen Temperaturen. „Dein ist mein ganzes Herz“ sang der Saal den Heinz Rudolf Kunze Klassiker mit, um dann wenig später Westernhagens „Sexy“ mitzugrölen. Breit gefächert das Repertoire der Band – von Rock bis Schlager und darunter jede Menge Hits zum Mitsingen.

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Auch nach der kurzen Pause, in denen die Band kaum Zeit zum Verschnaufen hatte, ging es mit vielen Hits weiter. Diesmal alles unter der großen Überschrift „Partykracher“. Ob „Skandal im Sperrbezirk“, der Klassiker der Spider Murphy Gang, oder auch die „99 Luftballons“ von Nena – das Publikum war äußerst textsicher und trug die Band förmlich durch den genialen Abend. Natürlich gaben Smithy zwei Zugaben, ehe sie vollkommen erschöpft, aber strahlend von der Bühne gingen.„Besser hätte es nicht laufen können, mein Dank gilt allen Beteiligten für dieses großartige Event“, zog ein rundherum zufriedener Theaterchef Andreas Winkelsträter ein Fazit.

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Oliver Engelbert, DJ und Technikfuchs, hatte die Idee zu diesem Benefizkonzert, das so viel Anklang gefunden hat. Und als Smithy unter viel Applaus von der Bühne gingen, war noch nicht Schluss. DJ Karsten übernahm das Ruder. Bis Mitternacht wurde getanzt und gefeiert. Das schreit nach einer Wiederholung! Vielen, vielen Dank auch an das fantastische Publikum. Und eine großartige Überraschung hatten Live@Five noch für die Zuschauer. „Da wir heute nicht am Start waren, können die Leute mit der heutigen Eintrittskarte am 3. Dezember ins Kolpinghaus kommen, wenn wir dort spielen“, so Schlagzeuger Jörg Fröhlich. Und für das LEO hat sich das Benefizkonzert auf jeden Fall gelohnt. Über 6000 Euro kamen an diesem Abend zusammen.

Nachdenkliches Thema steht an

Wie geht es weiter im LEO? Mit „Die Niere“ des österreichischen Erfolgsautors Stefan Vögel setzt das LEO Theater sein Programm fort. Das Stück ist amüsant, stimmt aber auch nachdenklich. Es geht um das Thema Organspende. Das LEO Theater im Ibach-Haus kooperiert dabei mit dem „Netzwerk Organspende NRW e.V.“ Die Schwelmer Patin Dana Häniche, aktive Netzwerkerin in Sachen Organspende, informiert im Foyer des Theaters über das Thema. Die Termine: Freitag, 23. September, und Samstag, 24. September, jeweils 20 Uhr. Sonntag, 25. September, 11 Uhr (mit Frühstücksbüffet). Es gibt noch Tickets

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