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Sparkasse Gevelsberg-Vogelsang nach Umbau wieder geöffnet

Die Zweigstelle der Sparkasse Gevelsberg-Wetter an der Hagener Straße wurde nicht nur im Inneren saniert, sondern auch von außen.

Die Zweigstelle der Sparkasse Gevelsberg-Wetter an der Hagener Straße wurde nicht nur im Inneren saniert, sondern auch von außen.

Foto: Carmen Thomaschewski

Gevelsberg.   Viele Vogelsanger nutzen Eröffnungsfeier der renovierten Sparkassen-Filiale, um vorbeizuschauen. Außenausbau soll für mehr Präsenz sorgen

Schnell erreichbar, persönlicher Ansprechpartner: Für Birgit und Norbert Ebbinghaus ist es wichtig, dass die Sparkasse Gevelsberg-Wetter auch am Vogelsang mit einer Zweigstelle präsent ist – und es vor allem auch bleibt. „Die Renovierung zeigt, dass der Standort erhalten bleibt“, sagen sie und sind froh über diese Entwicklung.

Für den Stadtteil sei das „total wichtig“ und mache deutlich, dass hier noch Wert auf Kleinkunden gelegt werde, erklärt das Ehepaar, das am Vogelsang wohnt und zur Eröffnung am Montagmorgen extra vorbei gekommen ist.

500.000 Euro investiert

Egbert Beer ist Sparkassen-Kunde von Kleinauf. „Schon meine Eltern waren hier, ich bin es bestimmt auch schon seit mehr als 60 Jahren.“ Mit seiner Frau ist der gebürtiger Vogelsanger vor fünf Jahren nach Vorhalle gezogen und trotzdem erledigt er seine Bankgeschäfte in der Filiale an der Hagener Straße 398, auch wenn er mit den Automaten bisher nicht wirklich warm geworden sei. Ihm sei die persönliche Ansprache wichtig, der Kontakt mit dem Berater. Die kleine Eröffnungsfeier nutzte er aber dann doch, um sich von Filialleiter Josef Müller den Umgang mit den SB-Schaltern zeigen zu lassen.

„Den Josef Müller kenne ich schon, seit er hier ist“, sagt Dieter Schütte und lacht. Am Vogelsang ist Müller seit 24 Jahren, Dieter Schütte seit vielen Jahrzehnten, er kennt Müllers Vorgänger und „fast alle Kunden“. „Schön, dass die Zweigstelle wieder eröffnet ist. In den vergangenen vier Monaten bin ich wegen der Renovierung immer zur Hauptstelle nach Gevelsberg gefahren, ich bin aber viel lieber hier.“

Die Sparkassen-Mitarbeiterinnen Nina-Kristin Quasdorf und Annika Decker hielten den Sparkassen-Service zwar in dem Container nebenan aufrecht, doch nicht nur Dieter Schütte ist froh, dass diese Zeiten vorbei sind. Mehr noch: Sparkassenvorstand Thomas Biermann betont, dass sich die Sparkasse am Standort Vogelsang zukunftsfähig aufgestellt habe, mit mehr Platz für den SB-Bereich mit digitalen Angeboten und dennoch genügend Raum für die persönliche Beratung.

Stärkung der Infrastruktur

Bürgermeister Claus Jacobi spricht von einer Stärkung der Infrastruktur und zählt auf: Sanierung Hospiz, der Stadtumbau der B7, nun die Modernisierung der Zweigstelle. Metallverkleidung, auffällig, roter Kubus, digitale Anzeigentafel: Die Architektin Silke Sicking vom Büro Bock, Neuhaus und Partner erläutert, dass das Ziel der Außenumbaus gewesen sei, mehr Präsenz zu erreichen. Für mehr Barrierefreiheit sorgen die unterfahrbaren SB-Terminals, dazu gibt es freies Wlan, einen interaktiven Infopoint, sowie gemeinsame Nutzung von Ipads: „Die Filiale ist auf dem modernsten technischen Standard gebracht worden“, sagt Thomas Biermann. Der Bezug zum Stadtteil wird durch die vielen Fotografien vom Vogelsang an den Wänden.

500.000 Euro hat die Sparkasse Gevelsberg-Wetter investiert. In drei Jahren wird 100. Geburtstag am Vogelsang gefeiert. Weitere Sparkassen-Filialen gibt es noch am Börkey, an der Feverstraße, an der Rosendahler Straße und in Silschede. Während es in Berge nur SB-Automatenbereich gibt, ist die Zweigstelle am Vogelsang die größte in der Stadt.

Letzte Renovierung vor 16 Jahren

Die letzte Renovierung liegt 16 Jahre zurück, vier Monate dauerte die Komplettsanierung jetzt. Für Claus Jacobi steht fest: „Für diesen sozio-ökonomisch schwierigen Stadtteil ist das genau der richtige Weg.“

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