Skiclub

Sportlicher Markt der Möglichkeiten in Gevelsberg

Matthias Ott und Kerstin Spies freuen sich schon, möglichst viele Gäste am Sonntag in der Sportalm begrüßen zu können.

Matthias Ott und Kerstin Spies freuen sich schon, möglichst viele Gäste am Sonntag in der Sportalm begrüßen zu können.

Foto: Klaus Bröking

Gevelsberg.   Skiclub Gevelsberg lädt zum ersten Gesundheitstag ein: Am besten gleich im Trainingsanzug zur Sportalm kommen und das Angebot ausprobieren.

„Wir würden uns freuen, wenn die Menschen im Trainingsanzug kommen“, sagt Matthias Ott. Der sportliche Leiter der Sportalm des Gevelsberger Skiclubs lädt zum ersten Gevelsberger Gesundheitstag ein. Am kommenden Sonntag, 30. September, von 10.30 bis 17 Uhr, zeigen die Trainer und die Partner der Sportalm, wie der Sport dabei helfen kann, Gebrechen zu vergessen, den Körper wieder fit zu machen. Am besten: Sofort ausprobieren.

Der Name täuscht. Beim Skiclub dreht sich nur noch wenig um Wintersport. Nur zehn Prozent der 2100 Mitglieder, so schätzt Ott, haben sich noch dem Sport auf zwei Brettern verschrieben. Er gehört auch nicht zu denen. „Ich habe das Skifahren nie erlernt“, schmunzelt Ott. Der Gevelsberger Skiclub sei eigentlich inzwischen ein „reinrassiger Breitensportverein“.

80 Kurse im Angebot

Neben einem Angebot von etwa 80 regelmäßig stattfindenden Kursen gibt es ein großes Fitnessstudio und einen Indoor-Cycling-Bereich. Interessenten können Mitglied werden, einen Vertrag fürs Sportstudio abschließen oder eine Zehnerkarte fürs Training erwerben. Für Ott ist es wichtig, den Menschen ein maßgeschneidertes Angebot zusammenstellen zu können – nicht nur sportlich: „Nicht jeder liebt das Vereinsleben. Rund 150 Menschen treffen sich in der Woche in der Sportalm, die keine Vereinsmitglieder sind und nur das Angebot dort nutzen.“

Jahr für Jahr sei wegen der großen Nachfrage der Anteil des Gesundheits- und Reha-Angebots größer geworden. „Zuletzt ist der Lungensport hinzu gekommen. Da haben wir eine Lücke geschlossen und ersparen den Teilnehmern lange Wege zu anderen Trainingsmöglichkeiten“, sagt Ott.

„Faszien“, „Zumba“ oder „Pilates“

„Faszien“, „Zumba“ oder „Pilates“ – was ist das eigentlich? Viele Menschen, die mit Seilchen-Hüpfen und Kniebeugen groß geworden sind, werden sich die Frage stellen. Bei den neuen Trainingsmethoden gibt es erstaunliche Fortschritte. Ott erzählt von einem Teilnehmer, der nach einer Viertelstunde Faszien-Training wieder seine Zehen mit den Fingerspitzen erreichen konnte.

Um einen Überblick über die Möglichkeiten zu geben, hat der Skiclub die Idee des Gesundheitstages geboren. „Unsere Trainer werden an diesem Tag versuchen, die richtige Art von Bewegung für jeden Besucher zu finden. Das machen wir übrigens auch, wenn jemand an anderen Tagen spontan bei uns vorbeischaut“, versichert der sportliche Leiter. Partner für den Gesundheitstag sind das Orthopädiehaus Thiel, die Rats-Apotheke, Intersport Reschop und die AOK gewonnen.

Alpenländische Gemütlichkeit

Der Skiclub arbeitet inzwischen mit 26 Übungsleitern, acht Trainern und 25 Mitarbeitern im Hintergrund. Und auf jeden Fall zum Namen passt noch die alpenländische Gemütlichkeit in der Gastronomie. Und schon die ist einen Besuch am Gesundheitstag wert.

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