Empfang

Stadt Ennepetal heißt ihre neuen Bürger willkommen

„Ennepetal hat viel zu bieten“: Bürgermeisterin Imke Heymann begrüßt die Neubürger, ehe es in die Kluterthöhle ging.

„Ennepetal hat viel zu bieten“: Bürgermeisterin Imke Heymann begrüßt die Neubürger, ehe es in die Kluterthöhle ging.

Foto: angelika Trapp

Ennepetal.  Sie ziehen aus ganz unterschiedlichen Gründen und fühlen sich hier wohl. Bürgermeisterin Imke Heymann begrüßte die Neubürger der Stadt.

„Ich bin dankbar, dass Sie sich für unsere Stadt entschieden haben“, begrüßte Bürgermeisterin Imke Heymann herzlich die Neubürger im Foyer des Hauses Ennepetal. „Traditionell lassen es sich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nehmen, hier zu sein, um Unterstützung zu geben und Ihre Fragen zu beantworten.“

Imke Heymann machte Vorfreude auf die virtuelle Reise durch die Stadt, aber auch auf den Besuch der Kluterthöhle, der am Schluss der Veranstaltung anstand. „Ich hoffe, dass Sie heute die Höhle genießen und ich hoffe, dass Sie wieder rauskommen“, spielte die Bürgermeisterin auf die Sage des Fuchsschwanzhalters an. Die Höhle sei etwas fürs Herz und für die Seele. Ennepetal habe viel zu bieten, das wolle man allen Neubürgern zeigen.

Aus unterschiedlichsten Gründen

Die „Neuen“ kamen aus den unterschiedlichsten Gründen nach Ennepetal. Wie das Ehepaar Yasin, das mit den vier Kindern im Alter von zwei bis acht Jahren vor sieben Monaten aus Ägypten in die Klutert-stadt kam. Mutter Nugla (32) sei Lehrerin, der Vater, der bei der VHS in Gevelsberg deutsch lerne und der vier Jahre als Agrar-Ingenieur in der alten Heimat gearbeitet habe, studiere in Bochum, um sich beruflich weiterzubilden. Man wohne in Hasperbach, fühle sich sehr wohl, da man bisher nur nette, hilfsbereite Menschen angetroffen habe. „Ennepetal ist eine sehr schöne Stadt“, sagte Mutter Yasin, die gern zum Neubürgerempfang mit der Familie gekommen war.

Imke Heymann und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung überreichten allen Besuchern des Neubürgerempfangs Informationen über die Stadt sowie einen Gutschein für das Freizeitbad Platsch.

2198 Zuzüge in einem Jahr

Die Bürgermeisterin betonte in ihren Grußworten, dass alle Neuzugezogen in Ennepetal willkommen seien. Das sind insgesamt 2.198 Personen, die in der Zeit vom 16. Juli 2018 bis 30. Juli 2019 in die Klutertstadt gezogen sind. Imke Heymann betonte noch, dass man ehrenamtliche Feuerwehrmänner und –frauen brauche. „Der anwesende Feuerwehrmann Dirk Hühner ist da genau der richtige Ansprechpartner.“ Wenn jemand Lust habe, bei der Feuerwehr mitzumachen, wenn es darum gehe, Menschen zu retten: „Bitte gleich mit Dirk Hühner sprechen.“ Wenn man ein Instrument spielen möchte. Kein Problem. „Da gibt der Leiter der Musikschule, Kai Stubenvoll, der heute für musikalische Untermalung sorgt, gern Auskunft.“ „Auch wenn man Triangel spielen möchte?“, rief jemand aus dem Publikum. „Auch dann!“, so Imke Heymann.

Die Tische im Foyer waren mit lila Herbstastern hübsch dekoriert, an jedem Tisch standen leitende Mitarbeiter der Stadtverwaltung den „Neulingen“ für Auskünfte zur Verfügung.

Virtuelle Reise durch Ennepetal

Hans-Günther Adrian lud zu der angekündigten virtuellen Reise durchs Städtchen ein. Bevor herzhafte Häppchen und kühle Getränke gereicht wurde, führte er mit einer Fotoschau durch die einzelnen Stadtteile, zeigte u.a. das Industriemuseum, das Rathaus an der Bismarckstraße, wobei der Altbau noch in Rosa zu sehen war (heute erstrahlt er in Weiß), die Kluterthöhle, die Voerder Johanneskirche, das Gewerbegebiet Oelkinghausen, Hasperbach, „wo ein fester Zusammenhalt untereinander besteht“, so Adrian; Rüggeberg mit seinem Haferkasten aus Eichenholz, das Freizeitbad Platsch, das allerdings jetzt noch „eine kleine Baustelle“ ist, im kommenden Jahr als Naturfreibad genutzt werden könne.

Auch Szenen der Voerder Kirmes wurden gezeigt - und natürlich die vielen bunten Füchse, das Symboltier der Stadt. „Im Stadtgebiet werden Sie 66 Füchse antreffen“, sagte Adrian. Einen Fuchs könne man käuflich erwerben und nach Wunsch gestalten. Bedingung: Der Fuchs muss in Ennepetal bleiben. Das Hülsenbecker Tal wurde vorgestellt mit dem kleinen Tierpark. „Esel Heinrich wird sich über einen Besuch freuen“, betonte Hans-Günther Adrian, der noch auf zahlreiche attraktive Wanderwege hinwies sowie auf den Bürgermeisterwandertag, der jeweils am letzten August-Sonntag stattfindet. Adrian erwähnte, dass Ennepetal sieben Weltmarktführer habe. „Das ist für eine Stadt unserer Größenordnung sehr ungewöhnlich.“

Dann stand die Verlosung an, auf die sich vor allem die Kinder freuten, denn den riesigen, kuscheligen Igel Felix gab es zu gewinnen. Erwachsene Gewinner erhielten attraktive Preise wie Tasse, Wanduhr und Stadt-Fahne. Feuerwehrmann Hühner zog den Kinder-Gewinner und da hatte Lena (1 ½) die Nase vorn. Alle anderen Mädchen und Jungen erhielten als Trostpreis einen kleinen Kuschel-Fuchs.

Anschließend ging es zur Besichtigung in die benachbarte Kluterthöhle.

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