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Tierheim Strückerberg: So schützen wir Hunde vor der Hitze

Ein Border Collie schüttelt das Wasser aus seinem Fell. Hunde haben es bei hohen Temperaturen viel schwerer als Menschen.

Ein Border Collie schüttelt das Wasser aus seinem Fell. Hunde haben es bei hohen Temperaturen viel schwerer als Menschen.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Hitze setzt Hunden mehr als Menschen zu. Das Tierheim Strückerberg hat Tipps, wie der beste Freund des Menschen den Sommer gut übersteht.

Ennepetal. Wenn wir uns auf die warmen Sommertage freuen, wird das Wetter für Hunde immer unangenehmer. Gerade bei hohen Temperaturen zeigt sich, dass Menschen sich viel besser abkühlen können, als die Vierbeiner. Hunde besitzen weniger Schweißdrüsen, weshalb diese stark hecheln, um die Hitze besser aushalten zu können.

Die Hunde im Tierheim Strückerberg in Ennepetal suchen sich einen schattigen Platz unter einer großen Eiche oder an der Hauswand, um sich abzukühlen. Ralf Neumann, Leiter des Tierheims, hat Tipps, wie der beste Freund des Menschen den Sommer besser überstehen kann. Er selbst merkt, wie anstrengend die Hitze für die Tiere sein kann und schaut zu den hechelnden Hunden.

Aus Leckerchen werden Eisbomben

Ralf Neumann rät dazu, sich Kühlmatten für den Hund anzuschaffen. Diese haben einen erfrischenden Kühleffekt für das Tier. Das Tierheim selbst verwendet solche Matten und Bademuscheln gefüllt mit Wasser. Die Matten des Tierheims liegen im Schatten und werden daher oft und gern von den Vierbeinern benutzt. Alternativ dazu, kann ein nasses Handtuch den selben Zweck erfüllen, erklärt Ralf Neumann.

“Eisbomben“ als kühlende Snacks

Sogenannte „Eisbomben“ sind Leckerchen, die eingefroren werden und ebenfalls einen kühlenden Effekt bei hervorrufen. Die Hunde vom Strückerberg mögen diese kleinen Snacks sehr gern und scheinen damit sehr zufrieden zu sein.

Was mittlerweile bereits bekannt sein sollte, ist, dass man seinen Hund auf keinen Fall im Auto lassen sollte, denn das kann fatale Folgen für den Hund haben und im schlimmsten Fall zu einem Hitzschlag führen.

Währenddessen kommt eine Mitarbeiterin des Tierheims mit einem hechelnden Hund aus dem kühlen und schattigen Wald. Der Hund scheint den Spaziergang sichtlich genossen zu haben.

Levis sucht ein neues Zuhause

Ein weiterer Tipp von Neumann lautet, den Hund mit Wasser abzuspritzen. Aber Vorsicht: Dies sollte nur getan werden, wenn der Hund nicht wasserscheu ist. Wenn dies nicht der Fall ist, rät Neumann, dazu einen feinen Wasserstrahl zu benutzen und den Hund von unten nass zu machen, sonst kann es ebenfalls zu einem Hitzschlag kommen. Der Hund, bei dem Neumann dies anwendet liebt es, wenn das Wasser sein dickes Fell abkühlt und jagt den Strahl. Er sucht noch ein Zuhause bei sportlichen Menschen. Er heißt Levis, ist ein fünfjähriger Setter-Mix, verspielt und kann auch gut alleine bleiben.

Bei Interesse oder weiteren Fragen zu Levis bitte unter der Telefonnummer 02333/72068 oder der E-Mail-Adresse info@tierheim-ennepetal.de melden.

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