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Umstrittener "Ikea Homepark" steht auf der Kippe

Ennepe-Ruhr.  Der "Ikea Homepark" in Wuppertal steht auf der Kippe. Die Bezirksregierung hat angekündigt, die nötige Änderung des Flächennutzungsplans nicht zu genehmigen. Mehrere Kommunen wehren sich seit Jahren gegen die Ansiedlung — wegen des angegliederten "Fachmarktzentrums" am Möbelhaus.

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Wohl selten hat ein Treffen von Bürgermeistern und Landrat mit einer aus Sicht des Ennepe-Ruhr-Kreises und seiner Städte so erfreulichen Nachricht begonnen. „Natürlich begrüßen wir die Ankündigung der Bezirksregierung Düsseldorf, die Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wuppertal nicht zu genehmigen und damit eine zeitnahe Ansiedlung des Ikea Homeparks zu verhindern ausdrücklich. Ein weiteres Mal wird unsere Position damit eindeutig bestätigt“, waren sich Landrat Arnim Brux und die Stadtspitzen einig.

Zwar habe Wuppertal jetzt noch Gelegenheit, sich bis Anfang Oktober zu äußern und die eigene Position darzulegen. „Wir sind uns allerdings sicher: Auf die Rechtsauffassung der Bezirksregierung wird das keinen Einfluss haben. Wir gehen davon aus, dass das Verfahren spätestens am 21. Oktober mit einer Untersagungsverfügung enden wird.“

Damit würden sich die Vorzeichen für eine Klage ändern. Nicht die betroffenen Südkreisstädte wären gefordert und müssten vor Gericht ziehen, weil die Bezirksregierung die Ampeln für den Homepark auf Grün gestellt hat. Weil diese auf Rot geschaltet würde, wäre Wuppertal juristisch am Zug.

"Pläne einstellen"

„Wir fordern“, so die Verwaltungsspitzen bei ihrer turnusmäßigen Sitzung im Schwelmer Kreishaus, „die Stadt und Ikea auf, die Pläne für den Homepark, also das dem Möbelhaus angegliederte Fachmarktzentrum mit rund 20.000 Quadratmetern Verkaufsfläche, einzustellen und auf einen jahrelangen Rechtsstreit zu verzichten.“

Bereits vor gut fünf Monaten hatte die gleiche Runde im Kreishaus deutlich gemacht: Streitpunkt ist nicht ein Ikea Möbelhaus, problematisch ist das angegliederte Fachmarktzentrum.

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