Mordfall

Ungeklärter Mord – Warum musste Olga Rafflenbeul sterben?

Groß-Nichte Renate Wedel hofft auf letzten Zeitzeugen.

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Ennepetal.  Wer ermordete im November 1954 im Meininghauser Wald Olga Rafflenbeul? Die Groß-Nichte der Toten hofft auf Zeugen, die sich an die Tat erinnern.

Auf den Kopf geschlagen, brutal erwürgt und mit einem Elektrokabel stranguliert. Es war ein entsetzliches Verbrechen, das nie aufgeklärt wurde und auch deshalb die Menschen so sehr bewegte.

Wer ermordete am 11. November 1954 im Meininghauser Wald in Ennepetal Olga Rafflenbeul? Diese Frage beschäftigt bis heute ihre Groß-Nichte Renate Wedel. In der Hoffnung, nach mehr als 60 Jahren noch einen letzten Zeitzeugen zu finden, wendet sie sich an die Öffentlichkeit.

Tatorte-Serie der Westfalenpost gab den Ausschlag

Den Entschluss dazu fasste die heute 63-Jährige nach Lektüre der Tatorte-Serie in der WESTFALENPOST, in der spektakuläre Kriminalfälle aus der Region neu aufgerollt wurden. Viele Verbrechen lagen Jahre zurück, etliche waren ungelöst. „Genau wie bei meiner Groß-Tante“, sagt Renate Wedel. „Vielleicht gibt es ja noch irgendjemanden, der was weiß, der ein bisschen Licht in diese dunkle Geschichte bringen kann.“ Die Tatsache, dass der Mörder nie gefunden wurde, lässt sie nicht los.

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