Corona

Viel Arbeit durch Corona: EN-Gesundheitsamt gewährt Einblick

Die mobile Teststation für Corona am Kreishaus in Schwelm.

Die mobile Teststation für Corona am Kreishaus in Schwelm.

Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis / WP

Schwelm.  Die Zahl der Corona-Fälle steigt mancherorts sprunghaft an. Das bedeutet viel Arbeit für das Gesundheitsamt in Schwelm.

Hinter den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes liegt ein sehr arbeitsreiches Wochenende. Im Fokus standen dabei umfangreiche Ermittlungen insbesondere in Hattingen, wo die Zahl der Erkrankten durch zahlreiche Einzelfälle sprunghaft angestiegen ist.

Positiv auf Corona getestete Schülerinnen sowie Schüler, in deren familiären Umfeld es positive Fälle gibt, wirken sich dabei auf verschiedene Schulen aus. Betroffen sind die Gesamtschule, die Realschule Grünstraße, die Grundschule Heggerfeld und das Berufskolleg des Ennepe-Ruhr-Kreises.

„Je nach Lage der Dinge haben wir an den Schulen Klassen in den Distanzunterricht geschickt, Quarantänen ausgesprochen und die Personen bestimmt, die wir testen möchten.

Auswirkung auf Ganztag

Weitere Ermittlungen laufen noch, neue Erkenntnisse können zu weiteren Aktivitäten führen“, berichtet Amtsärztin Dr. Sabine Klinke-Rehbein.

Einige Details: Während für eine siebte Klasse der Gesamtschule Hattingen inzwischen negative Testergebnisse vorliegen, befinden sich jetzt Teile der 11. Jahrgangsstufe im Distanzunterricht. An der Realschule Grünstraße gilt dies für drei Klassen sowie für einige Schüler aus klassenübergreifendem Unterricht, an der Grundschule Heggerfeld für eine Klasse. Auswirkungen gibt es zudem auf den offenen Ganztagsbetrieb der Grundschule.

Ebenfalls im Distanzunterricht befindet sich eine Klasse des Berufskollegs Witten des Ennepe-Ruhr-Kreises. Diese Schüler sollen am Dienstag abgestrichen werden. Insgesamt sind für die nächsten Tage so viele Tests geplant, dass die mobile Diagnostik mit vier Fahrzeugen und die stationäre Diagnostik am Schwelmer Kreishaus sehr gut ausgelastet sein werden.

Präsenzunterricht als Ziel

„Nach wie vor ist es unser Ziel, den Schülern Präsenzunterricht zu ermöglichen und größere Schließungen zu verhindern. Dies muss allerdings zur Vorgabe passen, Infektionsketten nachhaltig zu unterbrechen. Daher geht nichts über eine genaue Recherche der jeweiligen Sachlage“, so Dr. Klinke-Rehbein.

Ebenfalls vielbeschäftigt waren am Wochenende die Mitarbeiter, die sich um Reiserückkehrer kümmern. Sie verzeichneten 380 Eingänge, die Gesamtzahl hier stieg damit auf fast 3800.

Zum Seniorenzentrum in Witten, in dem ein positiver Fall unter den Bewohnern dazu geführt hat, dass mehr als 40 Bewohner und Mitarbeiter auf das Virus getestet werden müssen, gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Ausschließlich zu negativen Ergebnissen führten die Tests im Frauenheim Wengern.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben