Hintergrund

Von Brahmanen zu schwedischen Chefs

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Schwelm.Kundalini-Yoga ist eine Yogatechnik aus Nordindien, die für Brahmanen, die höchste indische Kaste, vorbehalten war. Erst seit 1968 wurde sie durch den Sikh Yogi Bhajan offen für alle gelehrt. „Kundalini ist ein alt-indischer Bergriff und bezieht sich auf den Energiestrom, der an der Basis unserer Wirbelsäule seinen Ursprung hat“, erklärt Lehrerin Maren Flüshöh. Die Übungen fördern den Energiefluss. In Schweden ist diese Yogaform auch in Firmen sehr populär und ist dort als Methode zur Gesunderhaltung und Unterstützung von Heilprozessen anerkannt.

Kräftigung und Entspannung

Maren Flüshöh ist ganz zufällig beim Kundalini-Yoga gelandet. „Ich wusste von der ersten Minute an, dass ich in dem Kursus richtig aufgehoben bin“, sagt die 38-Jährige. Sie war so nachhaltig begeistert von der positiven Wirkung, dass sie 2014 eine Ausbildung zur Lehrerin begonnen hat. Für Spiritualität hat sie sich schon seit ihrer Jugend interessiert. „Ich habe immer schon an unsichtbare Dinge zwischen Himmel und Erde geglaubt und war immer auf der Suche nach dem Sinn des Lebens“, sagt sie. Diese Sehnsucht nach Spirituellem erkennt Maren Flüshöh auch bei ihren Schülern: „Die Leute hängen förmlich an meinen Lippen.“

Neben positiven physischen Vorteilen, wie Kräftigung der Muskulatur, bessere Konzentration und Entspannung, gehe es dieser Form des Yoga auch darum, die Intuition weiterzuentwickeln. „So kann das Bewusstsein in einen Zustand des Erwachens treten und der Schüler findet Zugang zu seinem spirituellen Bewusstsein“, erklärt Maren Flüshöh.

Die Übungen sind einfach, aber effektiv und darum „ist Kundalini-Yoga auch für jeden geeignet, egal in welchem Alter.“

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