Brandstiftung

War Wohnungsbrand in Schwelm eine fremdenfeindliche Tat?

Nach dem Auffinden von Benzinrückständen im Erdgeschoss-Lokal geht die Kripo fest von Brandstiftung aus.

Nach dem Auffinden von Benzinrückständen im Erdgeschoss-Lokal geht die Kripo fest von Brandstiftung aus.

Foto: Bernd Richter / WP

Schwelm.  Nachdem feststeht, dass es Brandstiftung war: Hat der Wohnungsbrand am Schwelmer Neumarkt einen fremdenfeindlichen Hintergrund?

Nachdem die Kripo bei dem Feuer in dem Mehrfamilienhaus am Schwelmer Neumarkt fest von Brandstiftung ausgeht, stellt sich nun umso mehr die Frage: War es eine Tat mit fremdenfeindlichem Hintergrund? Wenige Tage vor dem Brand hatte im Erdgeschoss bekanntlich ein syrisches Geschäft eröffnet.

Die Staatsanwaltschaft kann diesen Verdacht, der schon unmittelbar nach dem Brandeinsatz aufkam, zum jetzigen Ermittlungszeitpunkt weder bestätigen noch dementieren. Es lägen keine neuen Erkenntnisse vor, die den Verdacht erhärten oder entkräften würden, hieß es aus der Mordkommission Brot in Hagen, die mit dem Fall betraut ist.

Das Brandschutzgutachten des Landeskriminalamtes hatte ergeben, dass im Ladenlokal Benzin verteilt war.

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