Kultur

Weihnachtliche Führung in der Kluterthöhle

Keine Angst haben die Kinder vor dem Nikolaus in der Kluterthöhle und freuen sich über Geschenke.

Foto: Angelika Trapp

Keine Angst haben die Kinder vor dem Nikolaus in der Kluterthöhle und freuen sich über Geschenke. Foto: Angelika Trapp

Ennepetal.   Eine Führung der besonderen Art: Die Kinder waren begeistert, als sie Wichtel Zippelzappel, die Vertretung von Knecht Ruprecht, kennenlernten.

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Hoher Besuch war in der Kluterthöhle erschienen, nämlich Wichtel Zippelzappel, die Vertretung von Knecht Ruprecht, der dem Nikolaus in einer Video-Botschaft mitgeteilt hatte, dass er seinen Urlaub auf den Kokosnussinseln verlängern wolle und erst wieder nach Ennepetal zurückkehren werde, wenn es dort etwas wärmer sei. Wie die Zugvögel eben…

Aus diesem Grund überraschte in diesem Jahr Wichtel Zippelzappel (Patrice Cailly) gemeinsam mit dem Nikolaus (Alexander Riller) die Besucher im Rahmen der Nikolausführungen. Bela (5), der noch nie die Höhle besucht hatte, war mit Mama Melanie Bernhard gekommen.

Niedliche Wichtel in verwinkelten Ecken

Er sei gespannt, wie es dort aussehe. „Dann erzähle ich das Opa Kalli (Kalli Bernhard)“, meinte der kesse Kleine. Wie es aussah? Wunderschön. Beleuchtete Sterne und Sternschnuppen baumelten von den Felsen, viele niedliche Wichtel hockten in verwinkelten Ecken.

Marie (4), die Opa Karl Erich und Oma Monika Reuter fest an der Hand hielt, freute sich riesig, den Nikolaus in der Höhle zu entdecken. Und der kam auch schon bald, nämlich zur Poststation im Bereich der „Kirche“.

Fünf Stunden Pause für den Wichtel

Der Briefkasten quoll über, die Post lag verstreut daneben. Es sah unordentlich aus. Das ärgerte den Nikolaus. Er war stinksauer und er hielt Zippelzappel, von dem er sich Hilfe erhofft hatte, den Arbeitsvertrag unter die Nase. Der aber meinte, er habe es so gehandhabt: „Fünf Stunden Pause, drei Stunden arbeiten.“

Ein Nikolaus ist aber nie lange böse, so ging es im Gänsemarsch zur Gralsburg, die festlich ausgestattet war mit Lichterketten und hübsch verschnürten Päckchen. Da wurde es ernst. Nikolaus nahm hinter seinem Schreibtisch Platz und las aus dem „Goldenen Buch“ vor: „Greta spielt gern Mensch-ärgere-dich-nicht, besonders gern gegen den Opa.“ „Bela ist sehr tapfer, denn er hat viele Arztbesuche hinter sich.

Süßes aus dem Jutesack

Doch er räumt nicht gern sein Kinderzimmer auf. Aber wer soll das denn machen?“, fragte der Nikolaus. „Mama!“, kam die kurze Antwort.

Marie wurde bescheinigt, dass sie ein liebes Kind sei, dass sie gut puzzeln könne. Nur zu einem Jungen sagte der bärtige Mann mahnend: „Es geht nicht immer nach der eigenen Nase.“

Zippelzappel und der Nikolaus suchten mit Kindern, Eltern und Großeltern anschließend die Nikolaus-Werkstatt auf, wo viele bunte Wichtel auf die Besucher warteten. Dort erhielten alle Süßes aus dem Jutesack - und danach ging es wieder an die frische Luft.

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