Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt mit vielen Premieren

Beim Kreativmarkt am Industriemuseum werden 58 Aussteller selbst gemachte Waren präsentieren.

Beim Kreativmarkt am Industriemuseum werden 58 Aussteller selbst gemachte Waren präsentieren.

Foto: Angelika Trapp

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Ennepetal.  Dunkles, frisch gebrautes und noch nie ausgeschenktes Weihnachtsbier aus Oberbauer wird es am kommenden Wochenende am Industriemuseum geben. Zumindest so lange der Vorrat reicht. Doch das ist nicht die einzige Premiere, über die sich die Besucher beim Kreativ-Weihnachtsmarkt an der Neustraße freuen können. Erstmals findet der Markt an zwei Tagen statt – mit so vielen Ausstellern wie nie zuvor.

Privatleute meist aus Ennepetal

130 Anfragen hatte Manfred Henning vom Förderkreis Industriekultur für den Markt im Vorfeld. Platz ist jedoch nur für 58 Stände. Die Entscheidung sei schwer gefallen. „Zu 99 Prozent Privatleute sind nun dabei, die alle etwas Selbstgemachtes anbieten“, betont er. Die meisten kommen aus Ennepetal und werden in der oberen Etage des Industriemuseums ihre Waren präsentieren. Zusätzlich zum Kreativmarkt wird es auch einen Weihnachtsmarkt geben. Die Dorfgemeinschaft Freistaat Oberbauer hat nämlich ihren Weihnachtshof kurzerhand nach Milspe verlegt. 15 bis 20 Leute aus Oberbauer machen mit, servieren unter anderem Grillwürstchen und Grillschinken in einem großem Zelt. Aber auch sonst gibt es viele Leckereien, darunter 20 bis 30 Liter Weihnachtsbier, das aus Hopfen besteht, der in Oberbauer gewachsen ist, verspricht Waldemar Guderian.

Von Deko bis Marmelade

Die Idee, beim Kreativmarkt des Förderkreises mitzumachen, sei dadurch gekommen, weil in diesem Jahr kein passendes Gelände für einen eigenen kleinen Markt zur Verfügung stand. Dort, wo sonst immer der Weihnachthof in Oberbauer stattfand, bei der Firma Müller, ist nach dem Verkauf kein Platz mehr. Auf das Schulhofgelände umzuziehen, hätte teure Wachdienstkosten mit sich gebracht, so Guderian. Bisher sei es so gewesen, dass diejenigen, die Essenstände betreiben, den Löwenanteil der Kosten übernehmen würden. Denn nur so hätten auch die vielen Privatleute ihre selbst gebastelten und gefertigten Waren präsentieren können. Noch mehr Kosten könne man ihnen nicht aufbürden. „Aber für das nächste Jahr lassen wir uns wieder was einfallen“, so Guderian.

In diesem Jahr jedenfalls bereichert die Dorfgemeinschaft den Markt in Milspe. Doch es machen in diesem Jahr viele andere Vereine und noch mehr Einzelaussteller mit: dabei sind auch der Heimatverein Voerde, der Skiclub Milspe, der Angelverein Gut Fang, die Sparkasse, wie immer die Bäckerei Kritzler. Und wer sich die Maschinen im Museum anschauen will, hat noch einmal vor der Winterpause die Chance dazu. Auch ein historischer Trecker steht in der Halle und soll Vorfreude auf das nächste Oldtimertreffen im Frühjahr 2015 machen.

„Draußen gibt es Kulinarisches, drinnen Waffeln und Kaffee“, sagt Manfred Henning und ist sich sicher, dass bei der dritten Auflage des Kreativmarktes im Industriemuseum für alle Geschmäcker etwas dabei ist. Originelle Geschenkideen, Weihnachtskrippen, Dekoartikel, selbst gemachte Marmeladen, Schmuck und natürlich wieder ganz viel Kunst und Handarbeiten. Wer will, kann einige Runden auf der Carrera-Rennbahn im ehemaligen Debomi-Gebäude drehen. Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen wird am Samstag, 15 Uhr, den Markt eröffnen, und auch der Nikolaus hat einen Besuch mit seiner Kutsche angekündigt. Im vergangenen Jahr zählte der Förderkreis Industriekultur über 2000 Besucher. Auch in dieser Hinsicht wird es in diesem Jahr sicherlich auch eine Steigerung geben.

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