Martin Stadtfeld

Weltstar tritt in Schwelm auf: Wo es noch Karten gibt

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 Martin Stadtfeld, einer der besten deutschen Pianisten, kommt nach Schwelm.

 Martin Stadtfeld, einer der besten deutschen Pianisten, kommt nach Schwelm.

Foto: Ingrid Hertfelder / Sony

Schwelm.  Er ist einer der besten jungen deutschen Pianisten. Nun kommt Martin Stadtfeld nach Schwelm. Wo es Karten gibt.

„Stadtfeld - der bessere Lang Lang“ titulierte eine Wochenzeitschrift einen Artikel über einen der erfolgreichsten jungen deutschen Pianisten. Ob der Autor dieses Artikels recht hat, bleibt offen. Beide haben jedoch eines gemeinsam, sie haben unter Beweis gestellt, dass man sich auch als klassischer Pianist ein großes Publikum erspielen kann. Am Mittwoch, 8. Februar, tritt der gefeierte Weltstar Martin Stadtfeld in den Räumen des Leo-Theaters im Ibach-Haus, Wilhelmstraße 41 in Schwelm auf.

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Seine pianistische Laufbahn beginnt mit einem Klavier vom Räumungsverkauf. Schon mit sieben Jahren steht sein Berufswunsch fest: Konzertpianist. Früh erkundet er die Regeln von Kontrapunkt und Harmonielehre; als Jungstudent kommt er in Frankfurt in die Klasse von Lev Natochenny und gewinnt erste Preise in Paris und Bozen.

Der sensationelle Sieg beim Leipziger Bach-Wettbewerb im Jahr 2002 wird zum Ausgangspunkt einer Karriere, die Martin Stadtfeld in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu den wichtigsten Festivals und den bedeutenden Konzerthäusern und Orchestern in der ganzen Welt führt.

Stadtfeld, 1980 in Koblenz geboren, wurde viermal mit dem Echo Klassik Preis ausgezeichnet. 25 CDs spielt er in dieser Zeit für Sony Classical ein, die preisgekrönt und von der internationalen Kritik gefeiert werden. Immer wieder ist die Musik Johann Sebastian Bachs Wegstein in dieser beeindruckenden Diskografie. Es entstehen Aufnahmen der Goldberg- Variationen, des Wohltemperierten Klaviers, der Musik des jungen Bach.

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Zugleich weist diese intensive Beschäftigung den Weg zu Einspielungen von Chopins Etüden, Werken Mozarts und Beethovens und der deutschen Romantik und taucht diese Musik in ein neues Licht.

Am 8. Februar dürfen sich in Schwelm die Zuhörer auf die Englische Suite Nr. 3 g-moll von Johann Sebastian Bach , die Sonate Nr.21 in C-Dur (Waldsteinsonate) von Ludwig van Beethoven und die Polonaise Fantasie op. 61 von Chopin freuen.

Sein Mut zu persönlicher Interpretation führt zwangsläufig zu Eigenkompositionen und freien Bearbeitungen und so wird Stadtfeld das Konzert mit den Etüden 1 - 12 op.25 von Frederic Chopin mit verbindenden eigenen Improvisationen abrunden. „Musik wirkt sehr unmittelbar auf uns Menschen. Daher steht Musik für Menschlichkeit, für universelle Gefühle wie Trost, Hoffnung – und auch für eine ständige Auseinandersetzung mit uns selbst“, so der Ausnahmepianist Martin Stadtfeld.

Um dieses außergewöhnliche Konzert einem großen Publikum zu ermöglichen, übernimmt die Kulturfabrik einen Teil der Honorarkosten und bietet Karten für 22 Euro online bei Wuppertal-Live.de oder im Vorverkauf bei Potpourri, Kirchstraße 13, in Schwelm an. An der Abendkasse kosten die Karten 24 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt, sonst keine Ermäßigung. Konzertbeginn 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr.

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