Zeit zur Versöhnung

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Der Prophet Jesaja (um 700 v.Chr.) begleitet uns mit seinen wunderbaren Texten im Advent und an Weihnachten. Ein Vers lässt mich jedes Mal erschauern: „Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, der mit Blut befleckt ist, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers.“ Wie oft hören wir von vielfältigen Formen der Gewalt in den Medien!


Und was setzt Gott den Kriegsschauplätzen der Welt entgegen? „Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende.“ Auch in Familien, Freundeskreis und am Arbeitsplatz begegnen wir verletzenden Worten, die treffen können wie ein Stiefeltritt. Alle Jahre wieder müssen wir uns diesem entwaffnenden „Shalom“ stellen, das doch so gar nicht in unser Leben passen will.


Denn hinter den mehr als 24 Kläppchen unseres Seelenkalenders ist nicht immer nur Schokolade. Vielleicht ist jetzt die Zeit für einen längst überfälligen Anruf, einen Brief oder versöhnendes Wort? Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und lade Sie herzlich ein zu Mozarts festlicher „Krönungsmesse“ am 26.12. um 11 Uhr in St. Marien.
Uli Isfort, Kantor St. Marien

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