Gourmetmeile

21. Essener Gourmetmeile schmeckt Gästen und Gastronomen

Die Küchenmeister Bastian Werthmann (li.) und Niklas Raschke kochten auf der Gourmetmeile für das Tandem Heinz Furtmann und Berthold Bühler.

Die Küchenmeister Bastian Werthmann (li.) und Niklas Raschke kochten auf der Gourmetmeile für das Tandem Heinz Furtmann und Berthold Bühler.

Foto: Kerstin Kokoska / FUNKE Foto Services

Essen.  „Essen verwöhnt“ hat seinen guten Ruf unter Beweis gestellt. Fünf Tage lang waren die Pagodenzelte auf der Kettwiger Straße gut besucht.

Zufriedene Gesichter bei den Machern von „Essen verwöhnt“: „Die Meile war fünf Tage lang von oben bis unten voll“, sagt Veranstalter Rainer Bierwirth. Der einzige Schönheitsfehler: Ausgerechnet am besucherstärksten Tag, am Samstagabend, regnete es in Strömen. Das Gourmet-Fest auf der Kettwiger musste deshalb schon um 22 Uhr schließen – eine Stunde früher als geplant.

„Essen verwöhnt“ gilt seit langem als die Königin unter den Gourmetmeilen. Ein Image, das das Gourmet-Festival hauptsächlicher seiner qualitativ hochwertigen Frische-Küche zu verdanken hat. Das treue Stammpublikum weiß dies ebenso zu schätzen wie neue Besucher. Was in diesem Jahr besonders auffiel, war der Mix von älteren und jungen Besuchern. „Die Gastronomen waren ebenfalls durch die Bank zufrieden“, bilanziert Bierwirth.

Tandem-Auftritt der Spitzenköche Heinz Furtmann und Berthold Bühler kam gut an

Zum ersten Mal durften auch Gastwirte aus den Nachbarstädten Mülheim und Gladbeck ihre Pagodenzelte auf der Kettwiger zwischen Lichtburg und Marktkirche aufschlagen. Eine Premiere, die ebenso geglückt ist wie der Tandem-Auftritt der pensionierten Spitzenköche Heinz Furtmann (Ex-Kölner Hof) und Berthold Bühler (Ex-Résidence), die mit ihren Meilen-Klassikern Lammnüsschen und Hummer aufwarteten. „Heinz Furtmann musste wegen der starken Nachfrage spät abends sogar Kartoffeln schälen“, schmunzelt Bierwirth.

Erfolgreich war auch die Premiere von „Doctor T. Burger Labs“. Die für fünf Tage einkalkulierte Menge an Burgern sei schon am zweiten Tag ausverkauft gewesen, so dass im großen Stil Nachschub beschafft werden musste.

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