Brandstiftung

Autos in Flammen: Polizei nimmt Feuerteufel in Essen fest

Die Polizei Essen hat einen mutmaßlichen Brandstifter festgenommen.

Die Polizei Essen hat einen mutmaßlichen Brandstifter festgenommen.

Foto: Oliver Berg / dpa

Essen.  Ein 20-Jähriger soll Sperrmüll in Frohnhausen entzündet haben. Flammen griffen auf Fahrzeuge über. Der Mann sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

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Nach einem schweren Branddelikt am frühen Dienstagmorgen im Essener Stadtteil Frohnhausen hat die Polizei einen mutmaßlichen Feuerteufel gefasst. Der 20-Jährige, der bereits ähnliche Taten begangen hat, sitzt in Untersuchungshaft, berichtete die Polizei am Mittwoch.

Gegen 3.30 Uhr hatte sich eine Zeugin (70) über Notruf bei der Behörde gemeldet, als sie an der Lorsbachstraße einen Mann beobachtete, der mehrfach versuchte, Fahrpläne an der Bushaltestelle „Niebuhrstraße“ zu entzünden. Sie sprach den Verdächtigen an, doch der machte sich aus dem Staub.

Die Zeugin sah einen Feuerschein: Sperrmüll brannte

Kurze Zeit später hörte die Seniorin einen Knall und sah einen Feuerschein aus der Richtung Lorsbachstraße. Die alarmierten Beamten stellten fest, dass Sperrmüll entzündet worden war und hohe Flammen bereits auf umstehende Fahrzeuge übergriffen. Drei Autos sowie ein Anhänger wurden durch den Brand beschädigt.

Der mutmaßliche Brandstifter hielt sich noch in der unmittelbaren Nähe auf. Er wurde festgenommen und zur Polizeiwache gebracht, wo er am nächsten Tag bereits vernommen wurde. Der 20-Jährige ist erheblich in Erscheinung getreten, unter anderem auch wegen Branddelikten, teilte die Polizei mit. Ein Richter erließ Haftbefehl.

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