Bankrotterklärung

Grüne Hauptstadt: Essen sei (zwar) eine Autostadt. Aus dieser Haut kommen wir nicht so einfach raus. So wird OB Thomas Kufen zitiert. Treffender kann die Zwischenbilanz der grünen Hauptstadt im Bereich Mobilität nicht zusammengefasst werden. Eine Bankrotterklärung. Dabei müsste Frau Raskob nach Ihrem Besuch in Kopenhagen doch wissen, wie es geht. Dort hält man sich nicht mit Diskussionen über Brücken auf. Man baut sie. Der massive Ausbau des Radwegenetzes mit breiten Radwegen entlastet übrigens auch den Autoverkehr. Warum? Sobald sich Fahrradbesitzer (deren Zahl in Essen deutlich unterschätzt wird) sicher fühlen, lassen sie ihr Auto öfter stehen. Davon profitiert wiederum auch die Luft, die uns umgibt. Gleichzeitig reduziert sich der Stress im Straßenverkehr erheblich. Warum also war (jedenfalls bislang) im Jahr der grünen Hauptstadt nicht mal ein Startschuss in diese Richtung möglich. In Bremen setzt man 2017 ein Fahrrad-Modellquartier um. Mit 2,4 Millionen Euro aus dem Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“. Das wäre doch mal was für Rüttenscheid gewesen! Was uns bleibt? Die Hoffnung, dass das Methanol-Schiff nicht in der Wasserpest stecken bleibt. Und wenn: Es ist ja zur Not noch ein starker Dieselmotor an Bord.

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