A40-Sperrung

Belastungsprobe für A40-Umleitungen im Berufsverkehr

Foto: dpa

Essen.   Die Osterferien sind vorbei, der Berufsverkehr fließt wieder, doch die A40 in Essen ist immer noch gesperrt. Pendler sollten genügend Zeit einplanen auf dem Weg zur Arbeit. Es wird mit erheblichen Staus auf den Umleitungen gerechnet. Gute Nachricht: Die A40 soll in dieser Woche freigegeben werden.

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Es kann Mittwoch werden mit der Wiedereröffnung der A40 in Essen, es kann auch Samstag werden: Fest steht nur, heute wird’s nichts. Viele Pendler hatten darauf gehofft, mit dem Ende der Osterferien sei die Autobahn vielleicht wieder frei. Die Planer aber bleiben bei „Ende April, Anfang Mai“.

„Wenn wir jetzt keine böse Überraschung mehr erleben, wird es zügig voran gehen“, sagt am Sonntag Ahmed Karroum, Abteilungsleiter Bau bei „Straßen NRW“. Denn die erste Verpressung ist beendet. Am Sonntag setzt der Landesbetrieb eine zweite Bohrung an, die erkunden soll, ob die Zementlösung auch die abgelegenen Ecken erreicht hat: Sie müssten gegebenenfalls noch nachverfüllt werden.

Mehr Verkehr nach Osterferien

Da kann es auf den unseligen Umleitungsstrecken innerhalb Essens heute nur furchtbar werden. Gegen 8 Uhr berichtete der WDR von Wartezeiten bis zu einer halben Stunde auf den Umleitungen. Seit Ostern dauerte es täglich länger, ostwärts aus der Stadt heraus zu kommen, weil ebenso täglich mehr Leute wieder zur Arbeit fuhren und wieder heim wollten – und jetzt sind die Ferien ganz rum.

Auf der Oberfläche der A40 hinterlässt die Baustelle dagegen nur eine winzige Spur. „Die Öffnung in der Fahrbahndecke ist zehn Zentimeter groß“, sagt Projektleiter Frank Theißing: „Die Schläuche sind relativ dünn, trotzdem lässt sich großer Druck aufbauen.“

Mit dem Satz beschreibt er eigentlich das Autobahnnetz des Reviers ganz gut: Von Donnerstag an ist in Duisburg die 59 in Richtung Düsseldorf für zehn Wochen gesperrt. Dafür ist die A42 im Essener Norden heute früh wieder frei. Und an der A 44 in Witten beginnen sie, die Hohlräume zu untersuchen: Denn einen Schacht soll es hier nie gegeben haben.

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