Polizei

Verfolgungsjagd über die A40: Ferrari war geliehen

Die A40 wurde in der Nacht zu Montag Schauplatz einer Verfolgungsjagd.

Die A40 wurde in der Nacht zu Montag Schauplatz einer Verfolgungsjagd.

Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Essen.  Nach der Verfolgungsjagd über die A40 steht fest, dass der Ferrari nicht gestohlen sondern geliehen war. Offenbar sind mehrere Firmen involviert.

Der Ferrari, mit dem ein 31-Jähriger in der Nacht zu Montag versucht hat, vor der Essener Polizei zu flüchten, ist nicht gestohlen worden. Das haben Ermittlungen der Polizei ergeben, die wegen mehrerer ähnlich gelagerter Delikte des jungen Mannes dem Verdacht nachgegangen war.

Demnach ist der Sportwagen auf einen Essener Autoverleiher zugelassen. Danach wird es kompliziert: Das Essener Unternehmen hatte den Ferrari offenbar an ein Unternehmen in Herne verliehen, das den Wagen wiederum an einen Autoverleiher aus Herten weiter vermittelt hatte. Diese Firma verlieh den schwarzen Ferrari schließlich an den Bekannten des 31-Jährigen. Rein rechtlich seien diese Verfahren in Ordnung, heißt es auf Anfrage bei der Essener Polizei.

Dem jungen Mann, der sich nun wegen zahlreicher Verkehrsdelikte verantworten muss, wird das kaum helfen: Er sitzt bereits in Haft, da er mit der Verfolgungsjagd gegen zahlreiche Bewährungsauflagen verstoßen hat.

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